Zurück zu den GESUNDHEITSTHEMEN

Häusliche Gewalt macht krank!

Gesundheitliche Folgen und Erfordernisse an eine angemessene gesundheitliche Versorgung betroffener Frauen

Grundlagen, Dokumente und Materialien


1.
Forschungsergebnisse
2.
Politische Dokumente und Grundlagen
3.
Modellhafte Projekte und innovative Ansätze im Gesundheitswesen gegen Gewalt
4.
Informationsmaterial für Ärztinnen und Ärzte und Professionelle im Gesundheitssystem
5.
Fortbildung
6.
Vernetzung
7.
Aktivitäten und Projekte

 

SEITENBEGINN
1.      Forschungsergebnisse

· 

BMFSFJ (2004): Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland
Das BMFSFJ hat mit seiner repräsentativen Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland" erstmals Prävalenzzahlen für Deutschland vorgelegt. Die Ergebnisse bestätigen das seit langem vermutete Ausmaß von Gewalt: 37% der befragten Frauen sind nach ihrem 16. Lebensjahr Opfer körperlicher Gewalt geworden und 40% haben sexuelle oder körperliche Gewalt oder beides erlebt. Das größte Gewaltrisiko geht für Frauen von Männern aus, mit denen sie zusammenleben, verpartnert oder verheiratet sind (50% der Betroffenen erleben Gewalt durch ihren Partner). Tatort ist in 70% aller Fälle die eigene Wohnung. Die schwerste Gewalt widerfährt Frauen in Paarbeziehungen, sowohl was den Verletzungsgrad als auch die Häufigkeit angeht.
Die Kurzfassung der Studie steht zum Download bereit unter:

http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen
"Inzwischen ist auch die Langfassung der Studie veröffentlicht. Sie steht zum Download zur Verfügung unter:
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/langfassung-studie-frauen,property=pdf.pdf
"

·

BMFSFJ (2004): Gemeinsam gegen häusliche Gewalt – Kooperation, Intervention, Begleitforschung
Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung von zehn verschiedenen interdisziplinären Interventions- und Kooperationsprojekten gegen häusliche Gewalt (WiBIG)zum Download unter:
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=20534.html
 

·

Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2004): The Economic Dimensions of Interpersonal Viole
Der Bericht beruht auf einer Metaanalyse von 127 internationalen Studien zu diesem Themenkomplex und steht zum Download im Netz unter
http://www.who.int/violence_injury_prevention/publications/violence/economic_dimensions/en/
 

·

Walby, Sylvia (2004): "The Costs of Domestic Violence"
Walby hat im Auftrag der britischen Regierung eine Folgekostenrechnung erstellt hat, nach der häusliche Gewalt in den gesellschaftlichen Institutionen jährlich Kosten in Höhe von £ 3,1 Mrd verursacht. Die höchsten Kosten entstehen dieser Studie zufolge im Gesundheitssystem: Der National Health Service muss jährlich ca. £ 1,37 Mrd. zur Behandlung der Folgeschäden häuslicher Gewalt aufbringen.
Dies und weitere Ergebnisse finden Sie unter
http://www.womenandequalityunit.gov.uk/domestic_violence/index.htm.
 

· Eine Übersicht über vorliegende Studien zu den wirtschaftlichen Kosten häuslicher Gewalt hat auch die Lobby für Menschenrechte ins Netz gestellt. Nachzuschlagen unter
http://www.lobby-fuer-menschenrechte.de/protestfrauenhausHH.html.

·        Hagemann-White, Carol, Sabine Bohne 2003: Versorgungsbedarf und Anforderungen an Professionelle im Gesundheitswesen im Problembereich Gewalt gegen Frauen. Expertise für die Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“. Osnabrück/Düsseldorf

> enthält den derzeit aktuellsten Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zur Prävalenz von Gewalt gegen Frauen, zu den gesundheitlichen Folgen und zum Versorgungsbedarf im Gesundheitswesen, der in konkrete Handlungsempfehlungen für NRW mündet

>  zum Download im Internet unter http://www.landtag.nrw.de >Parlament > Enquetekommissionen >Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW > Aktuelles, Stichwort Gewalt gegen Frauen

· 
World Health Organisation (WHO) (Hg.) 2004: Medizinisch-juristische Unterstützung für Opfer sexualisierter Gewalt (in engl. Sprache)
Praxisorientierte Leitlinien für eine angemessene medizinische und juristische Unterstützung von Opfern sexualisierter Gewalt.
> Bezug: WHO, 20 Avenue Appia, 1211 Genf, Schweiz, Fon 0041-22 791 24 76, Fax 0041 22 791 4857, e-mail: bookorders@who.int
> zum Download bereit unter
http://whqlibdoc.who.int/publications/2004/924154628X.pdf
· 
Graffunder, Corinne. u.a. (2004): Through a Public Lens. Preventing Violence against Women: An Update from the US Centers for Disease Control and Prevention. In: Journal of Womens Health 13 (1) 5-14
> Download oder Bestellung unter http://www.medscape.com/viewarticle/471011)
· 
McFarlance, Judith u.a. (2004): Increasing the Safety-Promoting Behaviors of Abused Women In: American Journal of Nursing 104, March 2004, Nr. 3, pp.40-50
Diese Studie geht der Frage nach, wie die routinemäßige Nachfrage nach Gewalterfahrungen im Rahmen der Anamnese genutzt werden kann, um die Schutz- und Hilfestrategien von Frauen in Misshandlungsbeziehungen zu stärken.
> zum Download unter http://www.nursingcenter.com/library/journalarticleprint.asp?Article_ID=493802

 

·        Mark, Heike 2001: Häusliche Gewalt gegen Frauen. Ergebnisse einer Befragung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte. Marburg: Tectum

·        Dutton, Mary A. 2002: Gewalt gegen Frauen. Diagnostik und Intervention. Klinische Praxis. Bern: Huber

·        Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2001: Bericht zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland. Berlin

>  der Frauengesundheitsbericht der Bundesregierung enthält ein Kapitel zu Gewalt im Geschlechterverhältnis

> Kurz- und Langfassung zum Download im Internet unter: http://www.bmfsfj.de/top/dokumente/Struktur/ix_42501.htm?template=single&id=42501&script=1&ixepf=_42501

 

·        Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, (Hg.) 2001: Frauengesundheitsbericht Bremen 2001. Bremen

> Kap. 1.4: Auswertung einer Umfrage des Bremer Instituts für Prävention und Sozialmedizin (BIPS) unter Frauen in Bremen zu „Frauen Leben Gesundheit“ mit Daten zum Vorkommen sexueller und körperlicher Gewalt, zu Auswirkungen auf die Gesundheit, zur Inanspruchnahme von Unterstützung

> zum Download im Internet unter www.bremen.de/info/frauengesundheitsbericht/

 

·        Wenzlaff, Paul, Cornelia Goesmann, W. Heine-Brüggerhoff 2001: Häusliche Gewalt: Bedeutung im ärztlichen Berufsalltag und Fortbildungsbedarf.  In: Niedersächisches Ärzteblatt, Heft 12-01, S. 11ff.

> Ergebnisse einer Umfrage unter Ärztinnen und Ärzten zum Thema

> http://www.haeverlag.de/archiv/index.html?http://www.haeverlag.de/archiv/n1201_06.htm

·        World Health Organisation (WHO) (Hg.) 2002: World Report on Health and Violence.

> Der Bericht der WHO fasst weltweit Daten zu unterschiedlichen Gewaltformen zusammen: Häusliche Gewalt, Sexualisierte Gewalt, Gewalt unter Jugendliche, Gewalt gegen Kinder, Gewalt gegen alte Menschen etc.

> zum Download im Internet unter http://www.who.int/violence_injury_prevention/violence/world_report/wrvh1/en/

 

·        Halpérin, D. u. a. 2002: Violence et Santé : profil sanitaire d’une population confrontée à la violence. In : Journal International de Victimologie 1 (2002) 1

> http://www.jidv.com/HALPERIN,%20D.%20-%20JIDV%202002%201%20(1).htm

·        Heise, Lori L. , Jacqueline Pitanguy u. a. 1994: Violence against women. The hidden health burden.

> zum Download im Internet unter http://www-wds.worldbank.org/servlet/WDS_IBank_Servlet?pcont=details&eid=000009265_3970716144635

·        Herman, Judith L.1993 : Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. München: Kindler Verlag

·        Olbricht, Ingrid 2002: Was Frauen krank macht. Zur Psychosomatik der Frau. 3., vollständig überarbeitete  und aktualisierte Auflage. München: Kösel

·        Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (Hg.) 1996: Wege aus Ohnmacht und Gewalt. Bremen

 

 

SEITENBEGINN
2.      Politische Dokumente und Grundlagen

 

·        Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie und Landesgesundheitskonferenz (2004): "Häusliche Gewalt - die Rolle des Gesundheitswesens" - gemeinsame Empfehlungen

Das Papier wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vorbereitenden Ausschusses der Landesgesundheitskonferenz und weiteren Expertinnen und Experten des Gesundheitswesens erarbeitet und von der Landesgesundheitskonferenz verabschiedet. Es enthält Handlungsansätze für die tägliche Praxis und den Ausbau regionaler Kooperationen. Die Empfehlungen betonen v.a. die Notwendigkeit der Kompetenzerweiterung und Sensibilisierung der Professionellen im Gesundheitswesen und der Stärkung interdisziplinärer, regionaler Zusammenarbeit und Verzahnung der Einrichtungen der Gesundheitsversorgung mit den bestehenden regionalen Kooperationen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt.

> kostenloser Bezug: Broschürenstelle des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW, 40190 Düsseldorf bzw. über das Internet (www.mgsff.nrw.de)
> Pressemitteilung: http://www.mgsff.nrw.de/aktuelles/index.htm


·        Weltgesundheitsorganisation WHO (Hg.) 1994: Wiener Erklärung.

> Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen wird in Liste von Handlungsprioritäten aufgenommen und es wird ausgeführt wie dringend Gesundheitsvorsorge und Gewaltprävention miteinander verbunden werden müssen

> sie fordert, dass häusliche Gewalt und Vergewaltigung als Probleme der öffentlichen Gesundheit anerkannt werden

 

·        WHO (Hg.) 2003: Resolution A56/24: Implementing the Recommendations of the World Report on Violence and Health. Mai 2003

> alle UN-Mitgliedsstaaten werden u. a. aufgefordert, mehr Ressourcen im Gesundheits- und angrenzenden Bereichen für die Gewaltprävention aufzuwenden und entsprechende Aktionspläne auf nationaler Ebene zu entwickeln

> zum Download im Internet unter http://www.who.int/gb/EB_WHA/PDF/WHA56/ea5624.pdf

 

·        WHO, Departments Gender-based Violence, Violence Against Women

> auf der Grundlage des World Report on Violence and Health sind in Vorbereitung: ein politisches Leitlinienpapier, s. http://www5.who.int/violence_injury_prevention/download.cfm?id=0000000422

 

·        Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.) 1999: Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Bonn

> benennt politische Aufgabenfelder und Ziele zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und nimmt dabei auch das Gesundheitssystem in den Blick

> Konzept markiert die qualitative Abkehr von vereinzelten, punktuellen Maßnahmen hin zu strukturellen Veränderungen im Sinne der Bekämpfung von Gewalt

> zum Download im Internet unter

 http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/PRM-2998-Aktionsplan-der-Bundesregierun,property=pdf.pdf

 

·        „Gesetz zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung“ (GSchG – Gewaltschutzgesetz) vom 11.12.2001

> das Gesetz markiert die Abkehr von der Betrachtung von häuslicher Gewalt als „Privatangelegenheit“;

> regelt u. a. die Rechte der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen im Hinblick auf die Wegweisung der Täter und die Überlassung der gemeinsamen Ehewohnung

> zum Download im Internet unter http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/PRM-16781-Gewaltschutzgesetz.pdf

·        Beschluss der 75. Konferenz der für das Gesundheitswesen zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder am 20./21.06.2002 in Düsseldorf: Gesundheitliche Versorgung der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und Kinder.

> Konferenz setzt sich für eine stärkere Sensibilisierung der im Gesundheitswesen Beschäftigten, die Vernetzung der beratenden und behandelnden Hilfesysteme und die Verankerung der Problematik in der gesundheitlichen Versorgung ein

> zum Download im Internet unter http://www.mfjfg.nrw.de/aktuelles/presse/material/top08-1.pdf

·         Beschluss des 105. Deutschen Ärztetages 2002: Unterstützung der „Deklaration gegen Gewalt“ des EWHNET.

> ÄrztInnen sind aufgefordert, sich an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen für die Umsetzung der EWHNET-Deklaration einzusetzen

> im Internet unter http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/105_DAET/04Beschluss.pdf, Top VI.6, Seite 65

 

·        Beschluss des 106. Deutschen Ärztetags 2003: Berücksichtigung von Erkennen und Behandlung von Gewalt und ihrer gesundheitlichen Folgen in der Weiterbildungsordnung

> der Deutsche Ärztetag fordert dazu auf, die Problematik häuslicher Gewalt in der Diskussion der Weiterbildungsordnung zu berücksichtigen

> im Internet unter http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/106_DAET/04Beschluss.pdf, TOP II/Sonstiges/4., S. 39

·         Antwort der Landesregierung NRW auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Marianne Hürten GRÜNE: Große Versorgungslücken bei der Akutversorgung von Frauen und Kindern sowie der gerichtsfesten medizinischen Beweissicherung nach sexualisierter Gewalt. Drucksache 13/1712. Düsseldorf

> abrufbar im Internet unter www.landtag.nrw.de > Dokumente > Landtagsdokumentation, über Drucksache 13/1712 suchen

·        Runder Tisch zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen in NRW (Hg.) 2001: Häusliche Gewalt. Thesenpapier. Düsseldorf

>  der Einbezug des Gesundheitsbereichs in die kommunalen Runden Tische wird als sehr bedeutsam erwähnt und die Fortbildung von MitarbeiterInnen der Gesundheitsämter – insbesondere vor dem neuen Hintergrund des Gewaltschutzgesetzes – betont

> zum Download im Internet unter http://www.mfjfg.nrw.de/service/publikationen/material/haeusliche_gewalt.pdf

 

 

SEITENBEGINN
3.      Modellhafte Projekte und innovative Ansätze im Gesundheitswesen gegen Gewalt

·        SIGNAL Berlin: Häusliche Gewalt gegen Frauen: gesundheitliche Versorgung.

Materialienband zur Implementierung von Interventionsprogrammen. Der Materialienband ergänzt das bereits veröffentlichte Handbuch. Er soll bei der standortspezifischen Ausgestaltung und Implementierung eines SIGNAL-Programmes helfen. Neben einer Zusammenfassung des Handbuches enthält er Arbeitsblätter sowie weitere hilfreiche Materialien für die Praxis.
Kostenlose Bestellung unter: materialien@signal-intervention.de

 

·        SIGNAL Berlin

> Modellprojekt (gefördert vom Arbeitersamariterbund und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Senioren) zur Intervention gegen Gewalt gegen Frauen am Universitätsklinikum Benjamin Franklin, das einen Schwerpunkt auf die Sensibilisierung und Fortbildung des medizinischen Personals legt

> http://www.medizin.fu-berlin.de/SIGNAL/

> wissenschaftlich begleitet durch den Fachbereich Public Health der TU Berlin (Prof. Dr. Ulrike Maschewsky-Schneider), http://www.ifg-gs.tu-berlin.de/projekte/signal.phtml

 

·  

BMFSFJ 2004: S.I.G.N.A.L. - Wissenschaftlicher Bericht der Begleitforschung. Zeitgleich zu dem Praxishandbuch (s. 4.2: Handlungsorientierte Praxisleitfäden) wird der wissenschaftliche Begleitbericht des Projektes veröffentlicht, der die zentralen Ergebnisse aus der Evaluation der Schulungen von Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten sowie Daten aus einer Patientinnenbefragung enthält. Danach waren rund 36 Prozent der Befragten, die wegen Gewaltanwendungen in ärztlicher Behandlung waren, nach dem 16. Lebensjahr mindestens einer häuslichen Gewaltanwendung ausgesetzt, 57 Prozent dieser Personengruppe erlitten gesundheitliche Beeinträchtigungen.
>
SIGNAL Interventionsprogramm - Einleitung
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/signal-einleitung,property=pdf.pdf
>
Wissenschaftlicher Bericht der Begleitforschung
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/signal-wissenschaftliche-begleitung,property=pdf.pdf
>
Anhang
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/signal-anhang,property=pdf.pdf
>
kostenlos zu beziehen über die Broschürenstelle des BMFSFJ, Tel.: 0180-56329328 oder zum Download unter angegebener Adresse

   
·  

Hessisches Sozialministerium (Hg.) 2002f.: Gewaltintervention im Gesundheitswesen bei Gewalt gegen Frauen und Kinder. Synopse der Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern
>
fortlaufend aktualisierter Überblick über Aktivitäten, AnsprechpartnerInnen, Projekte und Materialien aus den einzelnen Bundesländern
>
Ansprechpartnerin: Nancy Gage-Lindner, Hessisches Sozialministerium, n.gage-lindner@hsm.hessen.de , Fon 06 11-817 24 73, Fax 06 11 890

   

 
·         Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“ bei der Ärztekammer Niedersachsen

> Arbeitsgruppe bei der Ärztekammer mit Psychotherapeutenkammer, Frauen- und Sozialministerium, Medizinischer Hochschule, AOK sowie der Landesvereinigung für Gesundheit

> vorab Bestandsaufnahme und Bedarfsabfrage unter niedersächsischer Ärzteschaft mit geringer Rücklaufquote sowie Entwicklung einer Posterpräsentation und Entwicklung, Veröffentlichung und Verteilung von Informationsmaterial für Arztpraxen (Flyer für Frauen, Leitfaden für die Behandlung, Dokumentationsbögen, s. Infomaterial für Ärztinnen und Ärzte)

> http://www.mfas.niedersachsen.de/master/0,,C731253_N756143_L20_D0_I674,00.html
 

·         RIGG – Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

> umfassendes landesweites Interventionsprojekt mit einem landesweiten Runden Tisch, einer Koordinierungsstelle, die auch die Koordination der regionalen Runden Tische übernommen hat, und zahlreichen Fachgruppen, davon eine zum Thema „Gesundheit“

> Herausgabe zahlreicher Informationsmaterialien u. a. einer Broschüre für medizinische Fachkräfte „Männliche Gewalt macht krank“, eines Ablaufdiagramms für Interventionsprozesse, einer Handreichung zur Beweissicherung

> www.rigg-rlp.de

 

·        Hamburger Initiative gegen Aggressivität und Gewalt e. V.

> Rechtsmedizinische Untersuchungsstelle für die Opfer von Gewalt

> http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/rechtsmedizin/gewaltopfer.de.html

 

·        Interdisziplinäre AG „Sexualisierte Gewalt und die Auswirkungen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett“ (Fachgruppe des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V.)

> http://ag.geburtskanal.de/asgsgw

 

·        Universitätskliniken Genf

> Programm, das sich an alle Menschen wendet, die mit Gewalt in Berührung kommen (Opfer, Täter, ZeugInnen),

> Gewalt wirksam zu begegnen, deren Wurzeln abzubauen und für deren Folgen Hilfe und Heilung anzubieten, wird als Auftrag des öffentlichen Gesundheitswesens begriffen.

> Konzept beruht auf einem Netzwerk aus Gesundheitssystem, psychosozialer Beratung, Polizei und Justiz in der Kommune

> http://www.hcuge.ch/dmc/violent/ 8 (in französischer Sprache)

 

·        Projekt „Häusliche Gewalt – wahrnehmen – intervenieren“ in der Maternité Inselhof Triemli Zürich

> Modell für den Umgang mit häuslicher Gewalt in einer Klinik, in dem zunächst eine Patientinnenbefragung vorgesehen ist

> http://www.stadt-zuerich.ch/mm/mm_allg/medien_haeusliche_gewalt_praeventionsprojekt.htm

 

SEITENBEGINN
4.      Informationsmaterial für Ärztinnen und Ärzte und Professionelle im Gesundheitssystem

 

4.1 Allgemeine Sachinformationen

·        Einführungen ins Thema aus ärztlicher Sicht

> Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit und Netzwerk Frauen und Gesundheit 2004:
Wo erscheinen Frauen mit Gewalterlebnissen im gesundheitlichen Versorgungssystem? Exemplarische Übersicht welche Berufsgruppen und Versorgungseinrichtungen mit welchen gesundheitlichen Problemen und Anliegen von gewaltbetroffenen konfrontiert sind.
Zu bestellen bei der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit Köln oder zum Download unter: www.frauengesundheit-nrw.de, Gesundheitsthemen, Gewalt
> Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit und Netzwerk Frauen und Gesundheit 2004:
“Erkennen und Handeln“ – Fortbildung für Professionelle im Gesundheitssystem
Beschreibung von Fortbildungsmodulen, ihren Zielen und Inhalten und Hinweisen aus welchen Berufsgruppen die Referentinnen und Referenten stammen sollten.
Zu bestellen bei der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit Köln oder zum Download unter: www.frauengesundheit-nrw.de, Gesundheitsthemen, Gewalt

> Brünger, Bärbel, Dagmar Starke und Monika Weber: Häusliche Gewalt macht krank! Was können Ärztinnen und Ärzte tun?
In: Westfälisches Ärzteblatt 10-03, S. 16-18,
http://www.aekwl.de/waeb_archiv/waeb1003.pdf

In: Rheinisches Ärzteblatt 02-04
http://www.aekno.de/htmljava/frameset.asp?typ=i&seite=navi.asp

> Bühring, Petra 2003: Umgang mit sexuellem Missbrauch: Große Unsicherheit. In: Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 30 vom 25.07.2003, Seite A-1984 http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/pdf.asp?id=37796

> Berendes, Lydia 2003: Häusliche Gewalt erkennen. In: Westfälisches Ärzteblatt 5-03. S. 10, http://www.aekwl.de/waeb_archiv/waeb0503.pdf

> Goesmann, Cornelia 2002: Häusliche Gewalt gegen Frauen - ein gravierendes, dennoch ignoriertes soziales, juristisches und medizinisches Problemfeld. In: Niedersächsisches Ärzteblatt 10-2002, http://www.haeverlag.de/archiv/index.html?http://www.haeverlag.de/archiv/n1002_04.htm

> Janke-Hoppe, Karola 2002: Ärztliche Hilfe bei häuslicher Gewalt. Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die mit Opfern häuslicher Gewalt in Kliniken und Praxen konfrontiert sind. In: Rheinisches Ärzteblatt 8-02, S. 8, http://www.aekno.de/archiv/2002/08/011.pdf

> Mark, Heike und Hildegard Hellbernd: Häusliche Gewalt gegen Frauen . Was können Ärztinnen und Ärzte tun? (Fachbeitrag auf einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema, incl. einer Auflistung typischer Symptome nach Gewalterfahrungen), http://www.aerztekammer-berlin.de/20_Aerztl_Fb/03_Fachbeitraege/HaeuslGewalt_ggFrauen/

 

·        BIG – Berliner Interventionszentrale gegen häusliche Gewalt (Hg.) 2001: Wenn Patientinnen von Gewalt betroffen sind. Informationen für Ärztinnen und Ärzte über Gewalt gegen Frauen. Berlin

> http://www.big-interventionszentrale.de/veroeffentlichungen/infomaterial/pdfs/patientinnen.pdf

 

·        RIGG – Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (Hg.) 2002: Männliche Gewalt macht Frauen krank! Informationen für Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen. Mainz

> http://www.sozialplanung.de/riggdownloads/Broschuere.pdf

 

·         Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (Hg.): Häusliche Gewalt. Informationen für Opfer häuslicher Gewalt. Prävention – Opferschutz – Opferhilfe. Düsseldorf

> landesweit verbreitetes Informationsmaterial der Polizei, das Erläuterungen der Handlungsmöglichkeiten im Rahmen Polizeigesetzes und des Gewaltschutzgesetzes sowie Adressen regionaler Beratungsstellen und AnsprechpartnerInnen enthält

> Bezug über den örtlichen Opferschutzbeauftragten der Polizei oder direkt beim Landeskriminalamt NRW, Postfach 103452, 40025 Düsseldorf, Tel. 02 11-939(0)6345, vorbeugung@mail.lka.nrw.de

> beispielhaft mit Adressen für den Bereich Münster unter http://www.polizei-muenster.de/organisation/dienststellen/vorbeugung/down/haeus2.pdf

 

 

4.2 Handlungsorientierende Praxisleitfäden

  Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI) des Landes NRW 2005: Diagnose Häusliche Gewalt. Leitfaden und Dokumentationsbogen
> Der für NRW aufgelegte Leitfaden wurde von den Ärztekammern Westfalen-Lippe und Nordrhein, der Rechtsmedizin Köln, der Psychotherapeutenkammer NRW, dem Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst und der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW gemeinsam entwickelt. Er richtet sich an Professionelle in der gesundheitlichen Versorgung und enthält Informationen über häusliche Gewalt, die gesundheitlichen Folgen von Gewalt und gibt Hinweise zum angemessenen Umgang mit Betroffenen. Adressen von Hilfeeinrichtungen runden den Leitfaden ab.
> Zum Download unter: http://www.aekwl.de/public/service/doc14.htm oder unter: www.frauengesundheit-nrw.de > Gesundheitsthemen > Gewalt
· Rauch, Elisabeth; Weissenrieder, Nikolaus; Peschers, Ursula:
Sexualdelikte – Diagnostik und Befundinterpretation in: Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 40 vom 01.10.2004, Seite A-2682 / B-2257 / C-2165 MEDIZIN
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=43619
 
· Mißlbeck, Angela: Über häusliche Gewalt sprechen Patientinnen nicht von sich aus
zum Download unter:
http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2004/05/28/099a0301.asp?cat=/medizin/frauengesundheit
 
·

BMFSFJ 2004: Handbuch zur Implementierung von Interventionsprojekten gegen häusliche Gewalt an Frauen: das S.I.G.N.A.L.-Programm. Enthält die Darstellung von Geschichte, Struktur und Konzept des Signal-Projekts am Benjamin-Franklin-Klinikum Berlin. Der Bericht über die Umsetzung des Konzeptes mündet in Handlungsempfehlungen zu Interventionsschritten für Professionelle im Gesundheitswesen sowohl hinsichtlich des Erkennens von Gewalt als Ursache von gesundheitlichen Störungen als auch für den Umgang mit betroffenen Frauen. Im letzten Teil werden aus den Erfahrungen des Projektes Schritte für die Planung und Entwicklung von Projekten analog zu Signal entwickelt. Das Handbuch soll Orientierungshilfen für die Einführung von Interventionsprojekten in der gesundheitlichen Versorgung bieten und richtet sich in erster Linie an Erste-Hilfe-Stationen in Krankenhäusern und Ambulanzen.
> kostenlos zu beziehen über die Broschürenstelle des BMFSFJ, Tel.: 0180-56329328 oder zum Download unter: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/signal-handbuch,property=pdf.pdf

   
·

BMFSFJ 2003: AVA 1: Häusliche Gewalt: Informationen für Betroffene - mit gesprochenen Übersetzungen auf türkisch, russisch, polnisch, serbisch, englisch, französisch und spanisch. Entwickelt von Christina Perincioli/SphinxMedien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin

   
·

BMFSFJ 2003: AVA 2: Häusliche Gewalt: Fortbildung und Sensibilisierung für Polizei, Gesundheits- und Sozialwesen, Betriebsrätinnen, Frauenbeauftragte - mit Videos, Interviews, Checklisten und Tests. Entwickelt von Christina Perincioli/SphinxMedien im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin
> neu entwickelte Lernsoftware im Auftrage des BMFSFJ, die einerseits zur Information betroffener Frauen und andererseits zur Fortbildung u.a. Professioneller im Gesundheitswesen eingesetzt werden kann. Die CD enthält Demonstrationen von Positiv- und Negativbeispielen, Checklisten u.a. zur qualifizierten Gesprächsführung, medizinischen Behandlung und Weitervermittlung betroffener Frauen.
>  kostenlos zu beziehen über die Broschürenstelle des BMFSFJ, Tel.: 0180-56329328 oder http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=18482.html

   

·        Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Hg.) 2003: Leitlinien der DGPFG: Häusliche Gewalt gegen Frauen (Entwurf).

> im Abstimmungsprozess befindlicher Leitlinienentwurf mit Klassifikationshinweisen, Grundlageninformationen (Definition, Formen, Epidemiologie, Risikofaktoren, Dynamik) und Empfehlungen zur Identifikation (körperliche Symptome, Verhaltensauffälligkeiten, bei Schwangeren) und Intervention (Ziel, Grundsätze)

> http://www.dgpgg.de/Default.asp?menu=Leitlinien&chapter=Gewalt

 

·        Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e. V. (Hg.) 2001: Hinsehen. Leitfaden für die ärztliche Praxis zu häuslicher Gewalt. Magdeburg

> Was ist häusliche Gewalt? (Hintergründe, Ursachen, Fakten, Formen, Auswirkungen)Wie erkenne ich Auswirkungen von häuslicher Gewalt? (körperliche Symptomatik, psychische und Verhaltensauffälligkeiten), Was kann ich tun? (Diagnostik/Befund/Dokumentation, Hinweise für eine korrekte Befunddokumentation, Beispiel eines Dokumentationsbogens, Ansprache/Beratung/Vermittlung, Rechtsrahmen, Psychosoziale Situation der Frau, Ethno-kulturelle Besonderheiten, Wer hilft weiter? (Beratungsstellen und Hilfsangebote)

> http://www1.ms.sachsen-anhalt.de/frauenimpulse/files/broschuere_hinsehen.pdf

 

·        Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“ bei der Ärztekammer Niedersachsen

> Herausgabe von Informationsmaterial:

> 1. scheckkartengroße Flyer für Frauen „Ohne Gewalt – Sie haben ein Recht darauf!“ mit Hinweisen zur eigenen Selbstvergewisserung „Ist ihr Partner gewalttätig“, mit Tipps für die eigene Sicherheit, mit Hinweisen, was ÄrztInnen leisten können, mit den Adressen der Frauenhäuser in Niedersachsen, soll Gesprächsbereitschaft der ÄrztInnen signalisieren

> 2. „Leitfaden für die Behandlung von Patientinnen, die misshandelt wurden“ mit Ansprache der Präsidentin der ÄK, den wichtigsten Fakten zu Ausmaß, Ursachen, Vorkommen, Hinweisen zur Gewaltdiagnostik, Hinweisen zur Dokumentation, zu Ansprache, Beratung und Vermittlung der Patientinnen, Unterstützungsangeboten

> 3. Dokumentationsbogen häusliche Gewalt

> als Download unter www.aekn.de > Information > Veröffentlichungen > Materialien „Häusliche Gewalt“

 

·        Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein 2002: Diagnose: Gewalt. Leitfaden für den Umgang mit Patientinnen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Kiel

> http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Aktueller_20Bestand/MJF/Dokumente_20MJF/Brosch_C3_BCre_20_2F_20Publikation/PDF/Diagnose_20Gewalt,property=pdf.pdf

 

·        RIGG – Rheinland–Pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (Hg.) 2002: Handreichung Beweissicherung. Mainz

> http://www.sozialplanung.de/riggdownloads/beweissicherung.pdf

 

·        Hessisches Sozialministerium: Gewaltintervention im Gesundheitswesen

> Anleitungen zur Dokumentation und Gesprächsführung für Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen in Hessen (Informationsbrief für die behandelnden ÄrztInnen und die PatientInnen, Dokumentationsbogen, Liste von Hilfs-Angeboten in Hessen)

>  http://www.frauennotrufe-hessen.de/formulare/index.htm.

 

·        Weltgesundheitsorganisation WHO Departments Gender-based Violence, Violence Against Women

> „Violence Against Women: A Priority Health Issue“ (Informationspaket, herausgegeben 1997, enthält Protokolle zur medizinischen Behandlung und zum Umgang mit Betroffenen mit Grundlageninformationen, Bedarfen der Betroffenen, Grundlagen forensischer Untersuchung und Dokumentation, Hinweisen zur Weitervermittlung), http://www.who.int/gender/violence/prioreng/en/ incl eines Kapitels zu der Frage „What Health Workers Can Do? http://www.who.int/gender/violence/v9.pdf

> auf der Grundlage des World Report on Violence and Health ist neben dem politischen Leitlinienpapier (s. politische Dokumente) ein Leitfaden für medizinisches Personal in Vorbereitung

 

·        www.safemed-rlp.de

> Safemed ist eine Initiative des Instituts für Rechtsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit namhaften Partnern aus den Bereichen Medizin und Polizei in Rheinland-Pfalz

> Homepage und Faxabruf für ÄrztInnen und Polizeibeamte zur schnellen und regional unabhängigen Verfügbarkeit von Informationen zu häuslicher Gewalt und Gesundheit, steht kurz vor der Freischaltung

 

SEITENBEGINN
5.      Fortbildung

· Hellbernd, Hildegard (2004): Synopse zur Aus-, Fort- und Weiterbildung "Häusliche Gewalt - Erkennen, Sensibilisieren und Erlernen des Umgangs"
Zum Download: Synopse_Hellbernd.pdf (ca. 600 KB)
> Die im Auftrag der Bundeskoordination Frauengesundheit erstellte Synopse besteht aus zwei Teilen: Teil 1 gibt eine Einführung in das Thema Gewalt, einen Überblick über Akteurinnen und Akteure von Bildungsangeboten und beschreibt Fortbildungskonzepte.
In Teil II sind die Bildungsangebote der verschiedenen Gesundheitsprofessionen mit Schwerpunkt medizinische Versorgung auf Ebene des Bundes und der Bundesländer innerhalb der letzten fünf Jahre in Bezug auf häusliche Gewalt zusammengefasst worden.
> Bezug: in Kürze als Druckversion bei der BKF, Knochenhauerstr. 20-25, 28195 Bremen oder zum Download auf der Homepage der BKF: www.bkfrauengesundheit.de oder auf der Seite der Koordinationsstelle: www.frauengesundheit-nrw.de
   

·         Wenzlaff, Paul, Cornelia Goesmann, W. Heine-Brüggerhoff 2001: Häusliche Gewalt: Bedeutung im ärztlichen Berufsalltag und Fortbildungsbedarf.  In: Niedersächisches Ärzteblatt, Heft 12-01, S. 11ff.

> http://www.haeverlag.de/archiv/index.html?http://www.haeverlag.de/archiv/n1201_06.htm

 

·        Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.) 2002: Standards und Empfehlungen für die Aus- und Fortbildung zum Thema häusliche Gewalt – insbesondere zur Einführung des neuen Gewaltschutzgesetzes.  Erstellt von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“. Materialien zur Gleichstellungspolitik Nr. 92/2002. Berlin

 > die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Häusliche Gewalt“ begleitet die Umsetzung des Aktionsplans „Häusliche Gewalt“ (s. politische Dokumente)

> zum Dowload unter http://www.bmfsfj.de/Anlage23221/Inhalt.pdf

 

·        Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (Hg.) 1998: Sexuelle Gewalt. Ursache für spezifische körperliche Beschwerden von Frauen und Mädchen. Dokumentation einer Fortbildung für Gynäkologinnen und Gynäkologen im Herbst 1996 in Bremen. Bremen

> Entwicklung eines Curriculums für niedergelassene ÄrztInnen

> Bezug: ZGF, Knochenhauerstr. 20-25, 28195 Bremen

 

 

SEITENBEGINN
6.      Vernetzung

·        Eichler, Susanne u. a. 2003: Kooperationsformen und –strukturen von Runden Tischen/ Arbeitskreisen zum Abbau häuslicher Gewalt in NRW. Ergebnisse einer Bestandsaufnahme . Hg. vom Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf.

> Die Studie erhebt und analysiert die Erfahrungen, die die Runden Tische in den Regionen gemacht haben und gibt zudem praxisbezogene Handlungsempfehlungen. Sie kann kostenlos über das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Familie und Frauen, http://www.mgsff.nrw.de/service/publikationen/index.htm online bestellt werden.

 

·        Kavemann, Barbara, Beate Leopold, Gesa Schirrmacher und Carol Hagemann-White 2001: Modelle der Kooperation gegen häusliche Gewalt. „Wir sind ein Kooperationsmodell, kein Konfrontationsmodell“. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Berliner Interventionsprojekts gegen häusliche Gewalt (BIG). Hg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Band 193. Berlin

> BIG, ein Berliner Interventionsprojekt gegen Gewalt, hat als Modellprojekt wesentlich zu einer verbesserten Kooperation im Themenbereich häusliche Gewalt beigetragen und viele hilfreiche Materialien zur Kooperation entwickelt, www.big-interventionszentrale.de

> BIG  (und mittlerweile auch andere Interventionsprojekte) werden wissenschaftlich durch die Universität Osnabrück begleitet http://www.wibig.uni-osnabrueck.de/info0.htm

> Die o. g. Literaturangabe ist der erste Bericht der wissenschaftlichen Begleitung, der viele Hinweise zu erfolgreicher Kooperation und Koordination enthält. Der Bericht ist unter der Art Nr. 3309) ebenso wie der ergänzende Materialienband (Art. Nr. 3663) kostenlos über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu beziehen, Tel. 0180-5329329,
poststelle@bmfsfj.bund.de.

 

·        Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (Hg.) 2002: Ablaufdiagramm der Interventionsprozesse. Mainz

> das von RIGG entwickelte Ablaufdiagramm zeigt modellhaft, wie eine gute Kooperation und Koordination zwischen allen Beteiligten im Einzelfall aussehen kann,

> http://www.sozialplanung.de/riggdownloads/2%20Ablaufdiagramm.doc

 

·        Der Paritätische (Hg.) 2001: Empfehlungen für die wirksame Arbeit von örtlichen/regionalen Vernetzungen gegen Gewalt an Frauen. Essen

> Bezug über Der Paritätische, Fachgebiet Frauenprojekte, Camillo-Sitte-Platz 3, 45136 Essen, Tel. 02 01-8953317, ute.fischer@paritaet.org

 

·        Göpel, Eberhard (Hg.) 2001: Macht Vernetzung gesund? Frankfurt: Mabuse

 

SEITENBEGINN
7. Aktivitäten und Projekte

 

·

Bielefelder Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt
> Entwicklung einer koordinierten Vorgehensweise von Polizei und Frauen-/Opferschutzeinrichtungen, Zwischenbericht liegt vor
> jetzt Gesundheitssystem im Blick, erste Absprachen mit städtischen Kliniken etc.
> evtl. Durchführung eines Kooperationsprojekts mit der Bundeskoordination Frauengesundheit und der Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW
> gleichzeitig Aktivitäten aus dem Gesundheitssystem zum Thema, die u. a. zur Durchführung einer Fortbildung seitens der Akademie für ärztliche Fortbildung am 12.07.03 in Bielefeld geführt haben

   
·

Runder Tisch "Gewalt gegen Frauen" Kreis Düren
> Entwicklung einer Fortbildungsreihe für medizinisches Personal
> Durchführung einer Weiterbildung am 29.11.03: "Medizinische und psychsoziale Hilfen für Frauen nach Gewalterfahrungen"

   
· Frauenhaus Ennepe-Ruhr
> Netzwerk gesundheit.EN gesine:
- Herausgabe von Informationsmaterial für Ärztinnen, Ärzte und betroffene Frauen
- Durchführung einer Fachtagung am 31.4.04: "Gewalt an Frauen und die gesundheitlichen Folgen"
> Schulungen für medizinisches Personal
> Stellungnahme der LAG autonomer Frauenhäuser
   
· AG "Gewalt gegen Frauen" Leverkusen
> Unter-AK der AG "Frauen und Gesundheit"
> konkretes Projekt im Klinikum Leverkusen geplant
   
· "Bündnis gegen häusliche Gewalt: Prävention - Intervention - Opferschutz (PRIO)" im Kreis Minden-Lübbecke
> Schwerpunktthema 2003: Auswirkungen häuslicher Gewalt auf die Gesundheit bzw. das Gesundheitswesen, Projektmittel beantragt für Sensibilisierung im Gesundheitswesen und bewilligt
> 5.11.2003: Fachtagung "Häusliche Gewalt: erkennen - handeln - behandeln!"
   
· Runder Tisch gegen häusliche Gewalt in Mülheim a.d.Ruhr
> Herausgabe von Informationsmaterial für betroffene Frauen in verschiedenen Sprachen
> Durchführung einer Fachtagung
> Herausgabe von Handlungsempfehlungen durch die KGK (2004)
   
· AK "Frauen, Bildung und Gesundheit" Münster
> Häusliche Gewalt und Gesundheit als Schwerpunktthema
   
· AK "Gewalt und Gesundheit" der KGK Oberhausen
   
· Kommunale Gesundheitskonferenz Solingen
> Runder Tisch gegen häusliche Gewalt als AK der Gesundheitskonferenz eingerichtet
   
· Runder Tisch gegen häusliche Gewalt Kreis Unna
> Unter-AG Medizin
> Vorbereitung einer Fachtagung für ÄrztInnen und Ärzte, Fachberatung durch die Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW
   
· Runder Tisch gegen häusliche Gewalt Kreis Wesel
> Fachtagung "Diagnose - häusliche Gewalt. Gesundheitliche Folgen häuslicher Gewalt und ärztliches Handeln" am 26.11.2003
   
· Ärztekammer Westfalen-Lippe
> TOP "Häusliche Gewalt" auf der Kammerversammlung am 05.04.2003
> Durchführung der Fortbildungsveranstaltung "Ärztliche und psychosoziale Hilfen bei häuslicher Gewalt" am 12. Juli 2003 in Bielefeld
   
· Berufsverband der Ärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin/TKK NRW
> Herausgabe eines Leitfadens zu Gewalt gegen Kinder

 

Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW /GK und MW
10.11.2005


SEITENBEGINNHOME