GESUNDHEITSTHEMEN
 

Migrantinnen und Gesundheit – Migration und Gesundheit

Materialsammlung
(Stand 31.03.2006)

Trotz des wachsenden Bevölkerungsanteils von MigrantInnen in Deutschland gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse über den Gesundheitszustand dieser Gruppe. Da die migrantensensible Gesundheitsforschung sich noch in den Anfängen befindet, wird es zukünftig darum gehen, den weitergehenden Forschungsbedarf aufzuzeigen und eine Vernetzung der Verantwortlichen anzustreben. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten relevante Informationen allen AkteurInnen zugänglich sein.

Die Lebenswelten von MigrantInnen und die gesundheitliche Lage sind dabei wesentlich auch immer durch die Kategorie Geschlecht bestimmt. Die hier vorliegende Materialsammlung soll einen Beitrag dazu leisten, einen relativ punktgenauen und somit schnellen Zugriff auf das Thema Migrantinnen und Gesundheit zu ermöglichen, damit die Weiterentwicklung hin zu einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung von MigrantInnen auch den je spezifischen Bedarfen von Frauen (und Männern gleichermaßen) gerecht wird.

Die Materialsammlung steht auch als Druckversion zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Liste weiterführender Literatur.
Wir danken Frau Claudia-Mihaela Pipos, MPH, Spenge für die Erstellung der Materialsammlung!
 

 

1. Forschung zu „Gesundheit – Geschlecht – Migration“

1.1 Gesundheitliche Lage von Migrantinnen

1.2 Gesundheitliche Versorgung von MigrantInnen

i. Exkurs:  Aspekte der psychischen Gesundheit und der psychiatrischen/ psychosozialen Versorgung

 

2. Gesundheitsberichte

3. Ausgewählte Veröffentlichungen / Grundlagenliteratur

4. Politische Dokumente und Beschlüsse

5. Für eine verbesserte gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen – Hilfen für die Praxis

6. Modellprojekte und Praxisbeispiele

6.1 Praxisprojekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von MigrantInnen

6.2 Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen

 

7. Weiterführende Links

8. Weiterführende Literatur  

 

Copyright: Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW

Erstellt durch: Claudia-Mihaela Pipos, MPH.

Stand: März 2006

Die Koordinationsstelle wird aus Mitteln des Landes NRW finanziert. Sie ist eine unabhängige Einrichtung. Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir freuen uns über Hinweise auf relevante neue Literatur, Links, Adressen etc. 

koordinationIZFG@frauengesundheit-nrw.de                www.frauengesundheit-nrw.de

 

 1. Forschung zu „Gesundheit – Geschlecht – Migration“

1.1 Gesundheitliche Lage von Migrantinnen

 

Boos-Nünning, Ursula & Karakasoglu, Yasemin (2004): Viele Welten leben. Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen mit griechischem, italienischem, jugoslawischem, türkischem und Aussiedlerhintergrund. Hg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/viele-welten,property=pdf,bereich=,rwb=true.pdf

>  Diese Untersuchung ermittelt zu einem breiten Themenspektrum: die Migrationsbiographien und die sozialen Rahmenbedingungen des Aufwachsens, die Rolle und die Bedeutung der Familie, Freizeit und Freundschaften, Schule und Ausbildung, Mehrsprachigkeit und Sprachmilieu, Vorstellungen von Partnerschaft, Erziehung und Geschlechterrollen, Körperbewusstsein und Sexualität, Ethnizität und psychische Stabilität, Religiosität und schließlich die Inanspruchnahme von Freizeitangeboten und Hilfen in Krisen.

 

David, Matthias & Borde, Theda (2001): Kranksein in der Fremde? Türkische Migrantinnen im Krankenhaus. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.

 

Hunkeler, Brigitte & Müller, Eva (2004): Aufenthaltsstatus und Gesundheit. Eine ressourcenorientierte qualitative Untersuchung zur Unsicherheit des Aufenthaltsstatus im Zusammenhang mit der psychosozialen Gesundheit bei Migrantinnen in der Stadt Zürich.

Forschungsbericht im Auftrag des Schweizerschen Bundesamtes für Gesundheit. Zürich

http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/imperia/md/content/migration/berichte/13.pdf?
PHPSESSID=8a96aa63ee1dddcba589ff7f31730b2d

 

Pourgholam-Ernst, Azra (2002): Das Gesundheitserleben von Frauen aus verschiedenen Kulturen. Frauen und Gesundheit: eine empirische Untersuchung zum Gesundheitserleben ausländischer Frauen in Deutschland aus salutogenetischer Sicht. Telos Verlag, Münster.

 

Weiss, Regula (2003): Macht Migration krank? Eine transdisziplinäre Analyse der Gesundheit von Migrantinnen und Migranten. Seismo Verlag, Zürich.

> Das Buch verbindet sozialwissenschaftliche, psychiatrische und somatische Perspektiven, um eine differenzierte, transdisziplinäre Sicht auf die Situation von Migrantinnen und Migranten zu ermöglichen. Relevante Konzepte und Resultate zur Gesundheit werden aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln diskutiert.

Aus dem Inhalt: S. 106-110. Geschlechtsspezifika: Mutterschaft; Genitale Verstümmelung.

 

1.2 Gesundheitliche Versorgung von MigrantInnen

 

Razum, Oliver et al. (2004): Gesundheitsversorgung von Migranten. Deutsches Ärzteblatt 43. http://aerzteblatt.Insdata.de/pdf/101/43/a2882.pdf

> Der Artikel gibt einen Überblick zu aktuellen Diskussionen und ist online verfügbar. Auf frauenspezifische Aspekte wird zum Teil (reproduktive Gesundheit) eingegangen.

 

Richter, Eva A. (2001): Versorgung von Migranten: Mangel an kulturellem Verständnis. Deutsches Ärzteblatt 98.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=29914

 

Wesselman, Elisabeth (2002): Krank sein in der Fremde. MigrantInnen in der Gesundheitsversorgung. In: Tumorzentrum München (Hg.): Manual Psychoonkologie. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. München

http://www.krebsinfo.de/ki/empfehlung/psychoo/787-12-Wesselman.pdf     

 

i. Exkurs:  Aspekte der psychischen Gesundheit und der psychiatrischen/ psychosozialen Versorgung

 

Canovai, Maria & Zechert, Christian (2005): Kompetenzen entdecken! Interkulturelle Arbeit mit Migrantinnen und Migranten in seelischen Krisen – Hintergründe und Voraussetzungen. Soziale Psychiatrie 4/2005.

http://www.psychiatrie.de/data/pdf/24/03/00/sp110_4.pdf

 

Landtag Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2004): Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW. Bericht der Enquêtekommission des Landtags Nordrhein-Westfalen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/EK/EKALT/13_EK2/EnqueteberichtSeiten135bis248.pdf

> Die Enquetekommission des Landtags NRW zu „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitversorgung in NRW“ hat sich u. a. mit der  psychischen und psychosozialen Gesundheit und Versorgung von Migrantinnen und dazu das u. a. Gutachten in Auftrag gegeben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas seitens der Kommission können in der online -Version des Abschlussberichtes in  Kapitel 4.10 (S.230 - 247) nachgelesen werden. Hier finden Sie auch die Handlungsempfehlungen der Kommission ( S. 242-246). 

 

Weilandt, Caren; Rommel, Alexander & Raven, Uwe (2003): Gutachten zur psychischen, psychosozialen und psychosomatischen Gesundheit und Versorgung von Migrantinnen in NRW. Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD), Bonn.

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/EK/EKALT/13_EK2/Gutachten_Migrantinnen.pdf

> Bei dieser Studie handelt es sich um das Einzelgutachten, das im Auftrag der o. g. Enquêtekommission erstellt wurden. Alle Gutachten sind auf der Webseite des Landtags NRW als pdf-Dateien veröffentlicht.

 

Bühring, Petra (2002): Psychisch kranke Migranten: Interkulturelle Kompetenz immer wichtiger. Deutsches Ärzteblatt 99.

http://aerzteblatt.lnsdata.de/pdf/99/30/a2010.pdf

 

2. Gesundheitsberichte

 

Razum, Oliver (2000): Gesundheitsberichterstattung für Migranten in Deutschland. Robert-Koch-Institut, Heidelberg

> Expertise im Auftrag des Robert-Koch-Institutes, Januar – Mai 2000. Schwerpunkte: Definition der Zielgruppe und Diskussion des Bedarfs einer GBE für Migranten, Bestandsaufnahme und Beurteilung möglicher Datenquellen zum Thema Migrationsstatus und Gesundheit, Empfehlungen.

 

Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrein-Westfalen (Hrsg.) (2000): Gesundheit von Zuwanderern in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

http://www.mags.nrw.de/pdf/gesundheit/gesundheitsbericht_zuwanderer.pdf

 

Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz (Hrsg.) (2003): Bericht über die gesundheitliche Situation von Frauen in Berlin. Berlin.

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sengsv/gend_main/Frauengesundheitsbericht_Berlin.pdf

> In Kapitel 7, ab S.87, wird auf „Frauen in besonderen Lebenslagen" (Migrantinnen, Frauen mit Behinderungen, wohnungslose Frauen) eingegangen.

 

Stadt Bielefeld, Dezernat 3 (Hrsg.) (2004): Bielefeld: Gesundheitliche Lage & Versorgung von Migrantinnen und Migranten. Bielefelder Gesundheitsberichterstattung. Bielefeld.

http://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Gesundheitsbericht_Migranten_4.pdf

 

Krause, Barbara (2002): Migrantinnen und Gesundheitssystem. Aachen.

http://www.infodienst.bzga.de/migration/angebote/09_02/aachen.pdf

 

Brucks, Ursula & Wahl, Wulf-Bodo (2002): Gesundheitsversorgung für Zuwanderinnen und Zuwanderer. Regionale Fallstudien: Kiel, Lübeck, Neumünster, Kreis Pinneberg. Oldenswort, Hamburg. 

http://landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/
Aktueller_20Bestand/MSGF/Information/PDF/GesversZuwander,property=pdf.pdf

 

3. Ausgewählte Veröffentlichungen / Grundlagenliteratur

 

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (Hrsg.) (2004): Lust auf Dialog. Frauengesundheit und Migration. Dokumentation der 10. Jahrestagung des AKF am 1. und 2. Nov. 2003 in Berlin – Rathaus Schöneberg. Bremen.

> Die Dokumentation kann bestellt werden beim: AKF, Sigmaringer Str. 1, 10713 Berlin-Wilmersdorf,
Tel.: 030 - 863 933 16, Fax: 030 - 863 934 73
E-Mail: buero@akf-info.de. Einzelexemplare gegen Schutzgebühr von 6,-- € inkl. Versand.

www.akf-info.de

 

Arbeitskreis Migration und Gesundheit/ Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis (2003): Dokumentation der Fachtagung Frauen - Migration - Gesundheit am 22. Mai 2003. Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Heidelberg

> In diesem Band sind die Vorträge und die Ergebnisse aus Workshops anlässlich einer Fachtagung zum Thema Frauen - Migration - Gesundheit dokumentiert. Die Veranstaltung wurde im Mai 2003 vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenzentrum Heidelberg organisiert.

> Bestelladresse: Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, Referat Gesundheitsförderung, Kurfürstenanlage 38-40, 69115 Heidelberg, Tel. 06221 – 522-826, Fax 06221-522-840, christine.koehl@Rhein-Neckar-Kreis.de

 

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Hrsg.) (2003):  Gesunde Integration: Dokumentation der Fachtagung am 20. und 21. Februar 2003 in Berlin. Berlin, Bonn.

http://www.integrationsbeauftragte.de/download/Gesunde_Integration.indd.pdf

> Aus dem Inhalt: S. 109-117: Rosendahl, Carla & Borde, Theda:  Frauen- und Männergesundheit – Gender Aspekte in der Migrationsforschung.

 

Boos-Nünning, Ursula (2004): Frauen in der Migration. Referat vorgetragen auf dem SkF - Frühjahrszentralrat, 29.- 31.März 2004 in Freiburg

http://www.skf-zentrale.de/Frauen_in_der_Migration.pdf

> Nach einen Überblick über Migrationsforschung unter geschlechtsspezifischer Perspektive wird ab Seite 5 auf das Thema Migration und Gesundheit: geschlechtsspezifische Differenzierung der Themen eingegangen. Interessant ist auch das folgende Unterkapitel: Die Auseinandersetzung mit der These von der besonderen psychischen Belastung migrierter Frauen am Beispiel von Mädchen türkischer Herkunft. Zum Schluss werden Konsequenzen für Wissenschaft und therapeutische Praxis präsentiert.

 

Borde, Theda & David, Matthias (Hrsg.) (2003): Gut versorgt? Migrantinnen und Migranten im Gesundheits- und Sozialwesen. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main.

> In dieses Buch sind Beiträge aus Forschung und Praxis vereint. Sie offenbaren Versorgungslücken und Handlungsbedarf in der ambulanten und stationären Krankenversorgung und in der psychosozialen Betreuung. Unterschiedliche Bedürfnisse und Ressourcen verschiedener Migrantengruppen werden betrachtet und notwendige Konsequenzen für die Gesundheitsberichterstattung und -politik erörtert. In- und ausländische Modelle guter Praxis zur Sicherung der Versorgungsqualität, der Kommunikation, Information und Fortbildung werden zur Diskussion gestellt.

 

David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich, Heribert  (Hrsg.) (1998): Migration und Gesundheit: Zustandsbeschreibung und Zukunftsmodelle. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.

> Im Oktober 1997 fand in Berlin das Symposium „Migration und Gesundheit“ statt. Der Kongressband vereint Vorträge und einen Überblick über den Forschungsstand. Themenschwerpunkte: Ausländische Patientinnen in Gynäkologie, Geburtshilfe, Pädiatrie und Psychosomatik, Interkulturelle Pflege, Altern in der Fremde und Sprachlosigkeit und Kommunikationsstörungen

 

David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich, Heribert (2000): Migration – Frauen – Gesundheit: Perspektiven im europäischen Kontext. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.

> Hier werden die Ergebnisse eines fachlichen Austauschs von WissenschaftlerInnen aus Deutschland, der Schweiz, Osterreich, Italien, den Niederlanden und Großbritannien vorgestellt und diskutiert.

 

Gottschalk-Batschkus, Christine E.; Schuler, Judith & Iding, Dorid (Hrsg.) (1997): Frauen und Gesundheit - Ethnomedizinische Perspektiven. Women and Health - Ethnomedical Perspectives. VWB – Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin.

> Dieser Sonderband der curare versammelt Beiträge aus unterschiedlichen Fächern, aus verschiedenen Kulturen und Zeiten. Das Buch bietet eine umfassende Darstellung zu Themen und Schwierigkeiten, mit denen Frauen in allen Ländern konfrontiert sind. Gesundheit, Krankheit und Heilung mit ihren kulturgebundenen Vorstellungen und Praktiken sollen neue Lösungsansätze und alternative Wege aus verschiedensten Disziplinen zugrunde gelegt werden.

 

Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen Nr. 17 (2004): Rundbrief. Aktuelle Informationen von und für Mitgliedsfrauen.

http://www.gesundheit-nds.de/downloads/rundbrief17.pdf

> Interessant aus dem Inhalt: S.23-34: Schwerpunkt: Migrantinnen und Gesundheit

·         Genitalverstümmelung - ein aktuelles Thema auch in Deutschland

·         Bremer Frauenbadetage - Interkulturelle und migrationssensible Gesundheitsförderung

·         Integration von muslimischen Migrantinnen durch Sport

·         Gutachten zur gesundheitlichen Situation von Migrantinnen

·         Gesundheitliche Aspekte von Zwangsheirat

 

4. Politische Dokumente und Beschlüsse

 

Weltgesundheitsorganisation – WHO Europe (Hg.) (1995): In die Gesundheit der Frauen investieren: Mittel- und Osteuropa. WHO Regional Publications, European Series, No. 55.
http://www.euro.who.int/InformationSources/Publications/Catalogue/20010918_9?language=German

> Das Buch ist eines der ersten Arbeitsergebnisse der Initiative Investing in Women’s Health. Koordinatoren aus 11 Pilot-Ländern erfassten Daten für das erste "Land-Profil" in Bezug auf Frauengesundheit und den Faktoren die sie beeinflussen. Es beschreibt nicht nur Gesundheitszustand- und Gesundheitspflegedienstleistungen in unterschiedlichen Herkunftsländern, sondern auch die Position der Frau in der Gesellschaft und die Einflüssen des täglichen Lebens und des Klimas auf ihre Gesundheit. Es werden auch Richtungen für zukünftige Tätigkeit anzeigt, u. a. die Verbesserung der Qualität der Daten in Bezug auf Frauen.

 

Beschluss der 76. Gesundheitsministerkonferenz der Länder vom 3.7.2003, TOP 7.7

Integration der Migrantinnen und Migranten im Bereich Gesundheit verstärken

http://www.gmkonline.de/?&nav=beschluesse_76&id=76_7.7

 

Positionspapier des bundesweiten Arbeitskreises „Migration und öffentliche Gesundheit“ August 2005.

http://www.integrationsbeauftragte.de/download/Positionspapier_des_bundesweiten_Arbeitskreises_Migration
_und_oeffentliche_Gesundheit.pdf

> Der bundesweite Arbeitskreis „Migration und öffentliche Gesundheit“ leistet einen Beitrag dazu, die Situation und Bedürfnisse der zugewanderten Bevölkerung in der Gesundheitsversorgung angemessen zu berücksichtigen und gleichberechtigten Zugang zur gesundheitlicher Vorsorge, Beratung und Versorgung zu schaffen. Koordiniert wird der Arbeitskreis durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und auch das Bundesgesundheitsministerium ist beteiligt.

Das Positionspapier gibt den aktuellen Stand der Diskussion wieder und spricht Handlungsempfehlungen für die unterschiedlichen Felder gesundheitlicher Versorgung aus. Es findet sich in dem Positionspapier auch ein Absatz zur Bedeutung von Gender.

 

Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW (Hrsg.) 2001: Soziale Lage und Gesundheit. Entschließung der 10. Landesgesundheitskonferenz. Düsseldorf

http://www.mags.nrw.de/pdf/gesundheit/landesgesundheitskonferenz31.8.2001.pdf

> Die Entschließung der 10. Landesgesundheitskonferenz widmet sich der sozial ungleichen Verteilung von Gesundheitsrisiken und gesundheitsfördernden Ressourcen. Neben geschlechts- und schichtspezifischen Ungleichheiten stellt die Gesundheit von Zuwanderern einen Schwerpunkt dar. Auf S.26-30 werden Empfehlungen zur Gesundheit der Zuwanderern vorgestellt: Gesundheitspolitische Diskussion, Weiterentwicklung bestehender Initiativen und Maßnahmen, Kommunikative Kompetenzen, Kulturelle und religiöse Bedürfnisse,

Koordination und Moderation, Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitsberichterstattung. Auf den S. 68-76 werden Hintergrundinformationen in Bezug auf Gesundheit von Zuwanderern präsentiert : Ausgangssituation, Herausforderungen, Empfehlungen für weitere notwendige Schritte.

 

5. Für eine verbesserte gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen – Hilfen für die Praxis

 

Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen (Hrsg.) (2000): Handbuch zum interkulturellen Arbeiten im Gesundheitsamt. Berlin, Bonn.

http://www.integrationsbeauftragte.de/download/handbuch.pdf

 

David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich, Heribert (2001): Auch Migrantinnen sind erreichbar und gesprächsbereit. Überwindbare Zugangsbarrieren bei Patientenbefragungen. In Walter Satzinger, Alf Trojan & Petra Kellermann-Mühlhoff (Hrsg.), Patientenbefragungen in Krankenhäusern. Konzepte, Methoden, Erfahrungen. Asgard-Verlag, Sankt Augustin, S. 229-242.

 

Gardemann, Joachim (2001): Migration und Gesundheit – der öffentliche Gesundheitsdienst in der Koordination gesundheitlicher Vielfalt. Gesundheitswesen, 63, 115-119.

 

Geiger, Ingrid (2000): Interkulturelle Gesundheitsförderung: ein Leitfaden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zum Aufbau des Handlungsfeldes Migration. Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (lögd), Bielefeld.

> Das Handlungsfeld Kommune sowie Rahmenbedingungen und Rolle des öffentlichen Gesundheitsdienstes stehen im Mittelpunkt diesem Leitfaden. Eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten sowie Literaturhinweise runden den Band ab, der für 12,50 Euro zu bestellen ist beim: Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (lögd), Westerfeldstraße 35-37, 33611 Bielefeld, Tel.: 0521/8007-0.

 

Habermann, Monika (2002): Interkulturelle Pflege und Therapie: Qualitätssicherung auch für Migranten? Dr. med. Mabuse, 136, 22-26.

 

Hegemann, Thomas & Britta Lenk-Neumann, Britta (Hrsg.) (2002): Interkulturelle Beratung - Grundlagen, Anwendungsbereiche und Kontexte in der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung. VWB – Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin.

> Das Buch wendet sich an alle Fachleute, die im Umgang mit anderen Kulturen, nach Anregung und Hilfestellung suchen. Es werden bewährte Praxismodelle und Konzepte vorgestellt und diskutiert.

 

Sabbioni, Marzio & Enz Kuhn, Margot (2003): Die migrationsspezifische Anamnese. PrimaryCare 4, Nr. 10.

http://www.primary-care.ch/pdf/2004/2004-10/2004-10-481.PDF

 

Moro, Marie Rose & Sturm, Gesine (2001): Frauen in der Migration. Zur transkulturellen Psychiatrie mit Migrantinnen. In Thomas Hegemann & Ramasan Salman, Transkulturelle Psychiatrie: Konzepte für die Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen. Psychiatrie-Verlag, Bonn, S. 255-264.

 

Salis Gross, Corina et al. (1997): Die Arzt-Patienten Interaktion aus der Sicht von MigrantInnen: Vorschläge für die ärztliche Praxis. Schweizerische Rundschau für Medizin (PRAXIS), 86, 887-894.

 

6. Modellprojekte und Praxisbeispiele

 

6.1 Praxisprojekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von MigrantInnen

 

Arbeiterwohlfahrt - Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. (2002): Gesund bleiben: kultureigene und alternative Behandlungsmethoden. Ein Wochenende für Migrantinnen mit Kinderbetreuung. 26. - 28. April 2002 in Blomberg. Dokumentation. AWO, Internationales Beratungszentrum. Löhne.

 

Remberg, Annette (1999): Beratungsarbeit mit jungen nicht deutschen Frauen und Migrantinnen in Schwangerenberatungsstellen. In Interkulturell. BzgA FORUM 2, 3-6.

 

Reith, Christina (2004): Präventive Maßnahmen bei schwangeren Migrantinnen. In S. Hinz, A. Keller & C. Reith: Migration und Gesundheit. Prämierte Beiträge des BKK-Innovationspreises Gesundheit 2003. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main, S.13-46.

 

Donna Mobile

DONNA MOBILE ist in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig, mit dem Ziel die gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen und ihren Familien zu verbessern. Ziel ist, die gesundheitliche Versorgung stärker für die gesundheitlichen Belange der Migrantinnen zu öffnen. Dazu wird mittels Öffentlichkeitsarbeit über die gesundheitliche und soziale Situation von Migrantinnen und deren Familien informiert, Gesundheitsarbeit in Form von Gesundheitsberatungen und Veranstaltungen (Kurse, Seminare) mit dem Klientel sowie die Unterstützung und Begleitung von Selbsthilfegruppen angeboten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Fortbildungen für MultiplikatorInnen, um sie für die Arbeit mit MigrantInnen zu qualifizieren.

http://www.donnamobile.org/uns/uns.html

 

Dolmetschen im Krankenhaus

im Mittelpunkt des Teilprojekts K2 „Dolmetschen im Krankenhaus“ - durchgeführt von der Universität Hamburg, Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit - steht die Frage, welchen Einfluss der Einsatz ungeschulter DolmetscherInnen auf die Arzt/Ärztin-PatientInnen-Kommunikation im Krankenhaus hat.

http://www.rrz.uni-hamburg.de/SFB538/forschung/kommunikation/k2.html

 

Mit Migranten für Migranten (MiMi)

Das Projekt „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“wird vom Ethno-Medizinischen Zentrum e. V. Hannover im Auftrag des BKK Bundesverbandes durchgeführt. Mit Migranten für Migranten ist zugleich Motto und Konzept dieses Projektes zur interkulturellen Gesundheitsförderung und Prävention. MiMi möchte engagierte MigrantInnen als interkulturelle GesundheitsmediatorInnengewinnen. Gemeinsam mit Akteuren des Gesundheitswesen sollen diese ihre eigenen Landsleute mehrsprachig und kultursensibel über Gesundheitsmöglichkeiten informieren. Die interkulturellen MediatorInnen werden zu wichtigen Themen der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Im Anschluss an die Schulung sollen sie selbstständig Informationsveranstaltungen durchführen.

www.bkk-promig.de

 

SPuK – Sprache und Kultur: Grundlagen für eine effektive Gesundheitsversorgung.

Ein Projekt für Strukturveränderungen in der Gesundheitsversorgung und zur Qualifizierung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen zu Sprach- und KulturmittlerInnen. Das Projekt SPUK war eine sektorale Entwicklungspartnerschaft (EP) im Themenbereich AsylbewerberInnen zum Thema Gesundheit und wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL von Juli 2002 bis Juni 2006 durchgeführt. Ziel war es, über die Entwicklung und den Einsatz neuer Konzepte in der Gesundheitsversorgung von AsylbewerberInnen, eine Stabilisierung der gesundheitlichen Situation zu erreichen und damit gleichzeitig die Beschäftigungsfähigkeit zu fördern.

www.spuk.info

 

TAK – Türkisch am Krankenbett

Die Universität Duisburg-Essen bietet ab Herbst 2003 im Rahmen ihres Programms „Türkisch am Krankenbett“ (TAK) kostenlos neue Sprachkurse für Beschäftigte im Gesundheitswesen an. ÄrztInnen und Pflegepersonal sollen sich auch dann verständlich machen können, wenn kein/e DolmetscherIn zur Verfügung steht. Das Angebot besteht aus einwöchigen Intensivkursen und Wochenendkursen für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Kursinhalte sind auf das Gesundheitswesen abgestimmt. Neben dem Sprachunterricht werden auch Kenntnisse zum soziokulturellen Hintergrund türkischer PatientInnen vermittelt. Das Projekt ist von Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen finanziert.
www.tak.uni-essen.de

 

Datenbank Gesundheitsprojekte

Einen Überblick über Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsförderung und –versorgung insbesondere auch von soziale benachteiligten Personengruppen finden Sie in der Datenbank Gesundheitsprojekte der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Gesundheit Berlin e. V. Über die Stichwortsuche „Migrantinnen“ gelangen sie zu einer Vielzahl von Praxisbeispielen.

www.gesundheitliche-Chancengleichheit.de

 

6.2 Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen

Bundesweit haben einige Kreise/Kommune Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen erstellt. Es folgen ein paar Beispiele aus NRW. Die Wegweiser beinhalten üblicherweise eine Aufstellung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Nationalität mit entsprechenden Sprachkenntnissen sowie Beratungs- und Therapieangebote.

 

BKK Bundesverband (Hrsg.) (2005): Das deutsche Gesundheitssystem: Ein Wegweiser für Migrantinnen und Migranten. Gesundheit Hand in Hand. Hannover.

http://www.bkk-promig.de/download-BKKwegweiser.php

> Der Gesundheitswegweiser wurde konzipiert und erstellt vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Hannover im Auftrag des BKK Bundesverbandes, im Rahmen des Gesundheitsprojektes „Mit Migranten für Migranten (MiMi)“. Der mehrsprachige Wegweiser für MigrantInnen enthält Informationen zum Aufbau und zu Angeboten des Gesundheitswesens, zu gesunden Lebensweisen und zu ausgewählten Themen von Gesundheit und Krankheit. Der Wegweiser soll die wichtigsten Angebote des Gesundheitswesens, der Gesundheitsförderung und Prävention sowie Ratschläge für ein gesundes Leben enthalten. Er steht in neun Sprachen zur Verfügung.

 

Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit für die Stadt Köln und Gesundheitszentrum für MigrantInnen (Hrsg.) (2003): Kölner Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen.

http://www.stadt-koeln.de/imperia/md/content/pdfdateien/pdf532/geunsdheitundmigration/1.pdf

> Die Kölner „Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit“ gibt seit 1995 einen Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten heraus. Die vorliegende aktualisierte Fassung ist die fünfte Auflage.

 

Gesundheitsamt Bremen (Hrsg.) (2002/2003): Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten in Bremen und Bremerhaven.

http://www.gesundheitsamt-bremen.de/abt2/migration/wegweiser/main.htm

 
Gesundheitsamt der Stadt Mühlheim an der Ruhr (in Kooperation mit dem Ausländerbeirat und der RAA) (Hrsg.) (2003): Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten in Mühlheim an der Ruhr.

http://www.muelheim-ruhr.de/gesundheitswegweiser_fuer_migrantinnen_und_migranten1.html

 

Gesundheitsamt des Kreises Düren & Diakonisches Werk des Kirchenkreises Jülich (Hrsg.) (2004): Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten im Kreis Düren.

http://www.kreis-dueren.de/cms/publikationen/pdf/Gesundheits-Wegweiser.pdf

 

Landeshauptstadt München – Referat für Gesundheit und Umwelt (2005): Gesundheit von Migrantinnen und Migranten in München. München

http://www.muenchen.de/vip8/prod2/mde/_de/rubriken/Rathaus/70_rgu/13_daten
_plaene/gesundheitsberichterstattung/pdf/gesundheitsbericht_migrantinnen2005.pdf

 

Psychologische Frauenberatung e. V. (Hrsg.) (2004): Wegweiser für Migrantinnen und Migranten. Eine Übersicht verschiedensprachiger Angebote in Bielefeld und Umgebung.

http://www.frauenberatung-bi.de/pdf/wegweiser.pdf

> Den Wegweiser kann kostenlos auch in gedruckte Form erhalten werden, wenn ein mit 1,44 Euro frankierter Rückumschlag mit der Anschrift an Psychologische Frauenberatung e. V. gesendet wird.

 

7. Weiterführende Links

 

BzgA: Datenbank Frauengesundheit: Migration.

http://artemis.bzga.de/frauen/?uid=906d73d02f4800c0c4b54587ec38327f&id=thema16

> Die Datenbank der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein Wegweiser zu Informationsquellen im Bereich Frauengesundheit. Unter dem Thema Soziale Bedingungen befindet sich auch der Bereich Migration. In diesem Bereich sind die Informationsquellen untergliedert in: Lebenssituation von Migrantinnen,  Gesundheit und Versorgung, Gewalt und sexuelle Ausbeutung, Asyl und Aufenthaltsstatus.

 

InfoDienst: Migration und öffentliche Gesundheit

www.infodienst.bzga.de

> Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt diesen Informationsdienst heraus, der kostenlos abonniert werden kann und vier Mal jährlich in gedruckter Form erscheint. Im Internet ist er ständig aktualisiert. Themen des Infodienstes sind Veröffentlichungen, Projekte und Ideen, Tagungen und Fortbildungsmöglichkeiten.

 

Migration und Gesundheit: Migranten und Medizin

http://www.medknowledge.de/migration/migration.htm

> Medknowledge ist ein Suchkatalog für Medizin, der die kategorienorientierte Suche nach medizinischen Internetseiten anbietet. Über die Site finden ÄrztInnen und PatientInnen Links zu Fachseiten und aktuellen Presseinformationen. Unter dem Thema Migration, Migranten und Gesundheit befinden sich folgenden Bereiche:

·         Adressen Migration, Migranten und Gesundheit

·         Gesundheit und Migranten aus der Türkei 

·         Zweisprachigkeit bei Kindern

·         Entwicklungshilfe und Medizin

·         Webdolmetscher - Übersetzen - Translator

 

Gesundheit Berlin e.V.

http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=themen

> Das Portal von Gesundheit Berlin stellt grundlegende und aktuelle Informationen zur Gesundheitsförderung zur Verfügung. Unter dem Thema Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung befinden sich auch der Bereich Migration, Integration und Gesundheit mit vielen Informationen und Beiträge.

Ein Schwerpunkt dieses Portals ist der Kongress „Armut und Gesundheit“, der seit 1995 jedes Jahr in Berlin stattfindet und unter wechselnden Themenschwerpunkten ExpertInnen aus der Wissenschaft und Praxis zusammen führt. Gesundheitsförderung und die Verringerung der ungleichen Gesundheitschancen sozial Benachteiligter stehen dabei im Mittelpunkt.

Oft ist die Kongresszusammenfassung als Buch beim Verlag b_books erschienen und gehört in die Reihe der „Materialien zur Gesundheitsförderung“ von Gesundheit Berlin e.V.:

·         Franke, Martin, Geene, Reimund & Luber, Eva (Hrsg.) (1999): Armut und Gesundheit. b_books, Berlin.

> Diese Zusammenstellung basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 4. Kongresses „Armut und Gesundheit“; Kapitel 2: Armut und Migration (S. 45-76).

·         Geene, Reimund & Gold, Carola (Hrsg.) (2000): Gesundheit für alle! Wie können arme Menschen von kurativen und präventiver Gesundheitsversorgung erreicht werden? b_books, Berlin.

> Diese Zusammenstellung basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 5. Kongresses; Kapitel 6: Migration und Gesundheit (S.205-256), Schwerpunkt: Dolmetscherdienste

·         Geene, Reimund, Gold, Carola & Hans, Christian (Hrsg.) (2001): Armut macht krank. b_books, Berlin.

> Diese Zusammenstellung basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 6. Kongresses; Kapitel 2: Migration (S. 62-105), Schwerpunkt: Dolmetscherdienste

http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=search&topic_id=356

·         Geene, Reimund & Halkow, Anja (Hrsg.) (2004): Armut und Gesundheit: Strategien der Gesundheitsförderung. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.

Diese Zusammenstellung basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 9. Kongresses; S. 167- 209: Migration und Gesundheit.

 

Gesundheit NRW

„Gesundheit NRW“ ist ein das zentrale Gesundheitsportal des Landes NRW. Das Portal präsentiert aktuelle und qualitätsgesicherte Daten für die Suche nach geeigneten Behandlungs-Möglichkeiten und AnsprechpartnerInnen im Gesundheitswesen mit insgesamt mehr als 100.000 Adressen. Zudem sind dort Informationen zu ausgewählten Krankheits-Bildern zusammen gestellt.

www.gesundheit.nrw.de

 

Interessant in Bezug auf Migration sind hier zwei weitere Seiten die bei der Suche nach Ärztinnen und Ärzten verschiedener Nationalität mit entsprechenden Fremdsprachkenntnissen behilflich sein können:

·         Suche nach Ärzten und Psychotherapeuten in Nordrhein (eine Auswahl von 40 Sprachen):

http://www.kvno.de/buerger/arztsuche/index.html

·         Arztsuche Westfalen-Lippe (eine Auswahl von 95 Sprachen): http://www.kvwl.de/earzt/

 

8. Weiterführende Literatur  

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