Migrantinnen
und Gesundheit – Migration und Gesundheit
Materialsammlung
(Stand 31.03.2006)
Trotz
des wachsenden Bevölkerungsanteils
von MigrantInnen in Deutschland gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse über
den Gesundheitszustand dieser Gruppe. Da die migrantensensible Gesundheitsforschung
sich noch in den Anfängen befindet, wird es zukünftig darum gehen,
den weitergehenden Forschungsbedarf aufzuzeigen und eine Vernetzung der Verantwortlichen
anzustreben. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten relevante Informationen
allen AkteurInnen zugänglich sein.
Die Lebenswelten von MigrantInnen und die gesundheitliche Lage sind dabei wesentlich auch immer durch die Kategorie Geschlecht bestimmt. Die hier vorliegende Materialsammlung soll einen Beitrag dazu leisten, einen relativ punktgenauen und somit schnellen Zugriff auf das Thema Migrantinnen und Gesundheit zu ermöglichen, damit die Weiterentwicklung hin zu einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung von MigrantInnen auch den je spezifischen Bedarfen von Frauen (und Männern gleichermaßen) gerecht wird.
Die
Materialsammlung steht auch als Druckversion zur
Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine Liste
weiterführender Literatur.
Wir danken Frau Claudia-Mihaela Pipos,
MPH, Spenge für
die Erstellung der Materialsammlung!
1. Forschung zu „Gesundheit –
Geschlecht – Migration“
1.1 Gesundheitliche Lage von
Migrantinnen
1.2 Gesundheitliche Versorgung von
MigrantInnen
i.
Exkurs: Aspekte der psychischen
Gesundheit und der psychiatrischen/ psychosozialen Versorgung
3.
Ausgewählte Veröffentlichungen / Grundlagenliteratur
4.
Politische Dokumente und Beschlüsse
5. Für
eine verbesserte gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen – Hilfen für die
Praxis
6.
Modellprojekte und Praxisbeispiele
6.1
Praxisprojekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von
MigrantInnen
6.2
Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen
Copyright: Koordinationsstelle Frauen und
Gesundheit NRW
Erstellt durch:
Claudia-Mihaela Pipos, MPH.
Die Koordinationsstelle
wird aus Mitteln des Landes NRW finanziert. Sie ist eine unabhängige
Einrichtung. Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wir freuen uns über Hinweise
auf relevante neue Literatur, Links, Adressen etc.
koordinationIZFG@frauengesundheit-nrw.de www.frauengesundheit-nrw.de
Boos-Nünning,
Ursula & Karakasoglu, Yasemin (2004): Viele Welten leben. Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen mit
griechischem, italienischem, jugoslawischem, türkischem und
Aussiedlerhintergrund. Hg. vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin
> Diese
Untersuchung ermittelt zu einem breiten Themenspektrum: die Migrationsbiographien
und die sozialen Rahmenbedingungen des Aufwachsens, die Rolle und die
Bedeutung der Familie, Freizeit und Freundschaften, Schule und Ausbildung,
Mehrsprachigkeit und Sprachmilieu, Vorstellungen von Partnerschaft, Erziehung
und Geschlechterrollen, Körperbewusstsein und Sexualität, Ethnizität und psychische Stabilität,
Religiosität und schließlich die Inanspruchnahme von Freizeitangeboten und
Hilfen in Krisen.
David, Matthias & Borde, Theda (2001): Kranksein
in der Fremde? Türkische Migrantinnen im Krankenhaus. Mabuse Verlag,
Frankfurt am Main.
Hunkeler, Brigitte & Müller, Eva (2004): Aufenthaltsstatus und Gesundheit. Eine
ressourcenorientierte qualitative Untersuchung zur Unsicherheit des
Aufenthaltsstatus im Zusammenhang mit der psychosozialen Gesundheit bei
Migrantinnen in der Stadt Zürich.
Forschungsbericht im Auftrag des Schweizerschen
Bundesamtes für Gesundheit. Zürich
Pourgholam-Ernst, Azra (2002): Das
Gesundheitserleben von Frauen aus verschiedenen Kulturen. Frauen und
Gesundheit: eine empirische Untersuchung zum Gesundheitserleben
ausländischer Frauen in Deutschland aus salutogenetischer Sicht. Telos Verlag,
Münster.
Weiss, Regula (2003): Macht Migration krank? Eine
transdisziplinäre Analyse der Gesundheit von Migrantinnen und Migranten.
Seismo Verlag, Zürich.
> Das Buch verbindet sozialwissenschaftliche,
psychiatrische und somatische Perspektiven, um eine differenzierte,
transdisziplinäre Sicht auf die Situation von Migrantinnen und Migranten zu
ermöglichen. Relevante Konzepte und Resultate zur Gesundheit werden aus
verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln diskutiert.
Aus dem Inhalt: S. 106-110.
Geschlechtsspezifika: Mutterschaft; Genitale Verstümmelung.
Razum, Oliver et al. (2004): Gesundheitsversorgung
von Migranten. Deutsches Ärzteblatt 43. http://aerzteblatt.Insdata.de/pdf/101/43/a2882.pdf
> Der Artikel gibt einen Überblick zu
aktuellen Diskussionen und ist online verfügbar. Auf frauenspezifische Aspekte
wird zum Teil (reproduktive Gesundheit) eingegangen.
Richter, Eva A. (2001): Versorgung von Migranten:
Mangel an kulturellem Verständnis. Deutsches Ärzteblatt 98.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=29914
Wesselman, Elisabeth (2002): Krank sein in der
Fremde. MigrantInnen in der Gesundheitsversorgung. In: Tumorzentrum München
(Hg.): Manual Psychoonkologie. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und
Nachsorge. München
http://www.krebsinfo.de/ki/empfehlung/psychoo/787-12-Wesselman.pdf
Canovai, Maria & Zechert, Christian (2005): Kompetenzen entdecken! Interkulturelle Arbeit mit
Migrantinnen und Migranten in seelischen Krisen – Hintergründe und
Voraussetzungen. Soziale Psychiatrie 4/2005.
http://www.psychiatrie.de/data/pdf/24/03/00/sp110_4.pdf
Landtag Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2004): Zukunft einer
frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW. Bericht der
Enquêtekommission des Landtags Nordrhein-Westfalen. VS Verlag für Sozialwissenschaften,
Wiesbaden.
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/EK/EKALT/13_EK2/EnqueteberichtSeiten135bis248.pdf
> Die
Enquetekommission des Landtags NRW zu „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitversorgung in NRW“ hat
sich u. a. mit der psychischen und
psychosozialen Gesundheit und Versorgung von Migrantinnen und dazu das u. a.
Gutachten in Auftrag gegeben. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas
seitens der Kommission können in der online -Version des Abschlussberichtes in Kapitel 4.10 (S.230 - 247) nachgelesen
werden. Hier finden Sie auch die Handlungsempfehlungen der Kommission ( S.
242-246).
Weilandt, Caren; Rommel, Alexander & Raven, Uwe
(2003): Gutachten zur psychischen, psychosozialen und psychosomatischen
Gesundheit und Versorgung von Migrantinnen in NRW. Wissenschaftliches
Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD), Bonn.
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/EK/EKALT/13_EK2/Gutachten_Migrantinnen.pdf
> Bei
dieser Studie handelt es sich um das Einzelgutachten, das im Auftrag
der o. g. Enquêtekommission erstellt wurden. Alle Gutachten sind auf der Webseite
des Landtags NRW als pdf-Dateien veröffentlicht.
Bühring, Petra (2002): Psychisch kranke
Migranten: Interkulturelle Kompetenz immer wichtiger. Deutsches Ärzteblatt
99.
http://aerzteblatt.lnsdata.de/pdf/99/30/a2010.pdf
Razum, Oliver (2000): Gesundheitsberichterstattung
für Migranten in Deutschland. Robert-Koch-Institut, Heidelberg
> Expertise im Auftrag des Robert-Koch-Institutes,
Januar – Mai 2000. Schwerpunkte: Definition der Zielgruppe und Diskussion des
Bedarfs einer GBE für Migranten, Bestandsaufnahme und Beurteilung möglicher
Datenquellen zum Thema Migrationsstatus und Gesundheit, Empfehlungen.
http://www.mags.nrw.de/pdf/gesundheit/gesundheitsbericht_zuwanderer.pdf
Senatsverwaltung
für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz (Hrsg.) (2003): Bericht über die
gesundheitliche Situation von Frauen in Berlin. Berlin.
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sengsv/gend_main/Frauengesundheitsbericht_Berlin.pdf
> In Kapitel 7, ab S.87, wird auf
„Frauen in besonderen Lebenslagen" (Migrantinnen, Frauen mit Behinderungen,
wohnungslose Frauen) eingegangen.
Stadt Bielefeld, Dezernat
3 (Hrsg.) (2004): Bielefeld: Gesundheitliche Lage & Versorgung von
Migrantinnen und Migranten. Bielefelder
Gesundheitsberichterstattung. Bielefeld.
http://www.bielefeld.de/ftp/dokumente/Gesundheitsbericht_Migranten_4.pdf
Krause, Barbara (2002): Migrantinnen und
Gesundheitssystem. Aachen.
http://www.infodienst.bzga.de/migration/angebote/09_02/aachen.pdf
Brucks, Ursula & Wahl, Wulf-Bodo (2002): Gesundheitsversorgung
für Zuwanderinnen und Zuwanderer. Regionale Fallstudien: Kiel, Lübeck,
Neumünster, Kreis Pinneberg. Oldenswort, Hamburg.
Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin,
Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (Hrsg.) (2004): Lust auf Dialog.
Frauengesundheit und Migration. Dokumentation der 10. Jahrestagung des AKF
am 1. und 2. Nov. 2003 in Berlin – Rathaus Schöneberg. Bremen.
> Die Dokumentation kann bestellt werden beim: AKF, Sigmaringer
Str. 1, 10713 Berlin-Wilmersdorf,
Tel.: 030 - 863 933 16, Fax: 030 - 863 934 73 E-Mail: buero@akf-info.de.
Einzelexemplare gegen Schutzgebühr von 6,-- € inkl. Versand.
Arbeitskreis Migration und Gesundheit/
Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis (2003): Dokumentation der Fachtagung
Frauen - Migration - Gesundheit am 22. Mai 2003. Landratsamt
Rhein-Neckar-Kreis. Heidelberg
> In diesem Band sind die Vorträge und die
Ergebnisse aus Workshops anlässlich einer Fachtagung zum Thema Frauen -
Migration - Gesundheit dokumentiert. Die Veranstaltung wurde im Mai 2003 vom
Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Zusammenarbeit mit dem
Internationalen Frauenzentrum Heidelberg organisiert.
> Bestelladresse: Gesundheitsamt
Rhein-Neckar-Kreis, Referat Gesundheitsförderung, Kurfürstenanlage 38-40, 69115
Heidelberg, Tel. 06221 – 522-826, Fax 06221-522-840, christine.koehl@Rhein-Neckar-Kreis.de
Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration (Hrsg.) (2003):
Gesunde Integration: Dokumentation der Fachtagung am 20. und 21.
Februar 2003 in Berlin. Berlin, Bonn.
http://www.integrationsbeauftragte.de/download/Gesunde_Integration.indd.pdf
> Aus dem Inhalt: S. 109-117:
Rosendahl, Carla & Borde, Theda: Frauen-
und Männergesundheit – Gender Aspekte in der Migrationsforschung.
Boos-Nünning, Ursula (2004): Frauen in der Migration. Referat vorgetragen auf dem SkF -
Frühjahrszentralrat, 29.- 31.März 2004 in Freiburg
http://www.skf-zentrale.de/Frauen_in_der_Migration.pdf
> Nach einen Überblick
über Migrationsforschung unter geschlechtsspezifischer
Perspektive wird ab Seite 5 auf das Thema Migration
und Gesundheit: geschlechtsspezifische Differenzierung der Themen eingegangen. Interessant ist auch das folgende Unterkapitel: Die
Auseinandersetzung mit der These von der besonderen psychischen Belastung
migrierter Frauen am Beispiel von Mädchen türkischer Herkunft. Zum Schluss
werden Konsequenzen für Wissenschaft und therapeutische Praxis
präsentiert.
Borde, Theda & David, Matthias (Hrsg.) (2003): Gut
versorgt? Migrantinnen und Migranten im Gesundheits- und Sozialwesen.
Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main.
> In dieses Buch sind Beiträge aus Forschung
und Praxis vereint. Sie offenbaren Versorgungslücken und Handlungsbedarf in der
ambulanten und stationären Krankenversorgung und in der psychosozialen
Betreuung. Unterschiedliche Bedürfnisse und Ressourcen verschiedener
Migrantengruppen werden betrachtet und notwendige Konsequenzen für die
Gesundheitsberichterstattung und -politik erörtert. In- und ausländische
Modelle guter Praxis zur Sicherung der Versorgungsqualität, der Kommunikation, Information
und Fortbildung werden zur Diskussion gestellt.
David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich, Heribert (Hrsg.) (1998): Migration und Gesundheit:
Zustandsbeschreibung und Zukunftsmodelle. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.
> Im Oktober 1997 fand in Berlin das Symposium
„Migration und Gesundheit“ statt. Der Kongressband vereint Vorträge und einen
Überblick über den Forschungsstand. Themenschwerpunkte: Ausländische
Patientinnen in Gynäkologie, Geburtshilfe, Pädiatrie und Psychosomatik,
Interkulturelle Pflege, Altern in der Fremde und Sprachlosigkeit und
Kommunikationsstörungen
David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich,
Heribert (2000): Migration – Frauen – Gesundheit: Perspektiven im
europäischen Kontext. Mabuse Verlag, Frankfurt am Main.
> Hier werden die Ergebnisse eines fachlichen
Austauschs von WissenschaftlerInnen aus Deutschland, der Schweiz, Osterreich,
Italien, den Niederlanden und Großbritannien vorgestellt und diskutiert.
Gottschalk-Batschkus, Christine E.; Schuler, Judith
& Iding, Dorid (Hrsg.) (1997): Frauen und Gesundheit - Ethnomedizinische
Perspektiven. Women and Health - Ethnomedical Perspectives. VWB – Verlag für
Wissenschaft und Bildung, Berlin.
> Dieser Sonderband der curare versammelt
Beiträge aus unterschiedlichen Fächern, aus verschiedenen Kulturen und Zeiten.
Das Buch bietet eine umfassende Darstellung zu Themen und Schwierigkeiten, mit
denen Frauen in allen Ländern konfrontiert sind. Gesundheit, Krankheit und
Heilung mit ihren kulturgebundenen Vorstellungen und Praktiken sollen neue
Lösungsansätze und alternative Wege aus verschiedensten Disziplinen zugrunde
gelegt werden.
Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit
Niedersachsen Nr. 17 (2004): Rundbrief. Aktuelle Informationen von und für
Mitgliedsfrauen.
http://www.gesundheit-nds.de/downloads/rundbrief17.pdf
> Interessant aus dem Inhalt: S.23-34: Schwerpunkt:
Migrantinnen und Gesundheit
·
Genitalverstümmelung - ein aktuelles Thema auch in Deutschland
·
Bremer Frauenbadetage - Interkulturelle und migrationssensible
Gesundheitsförderung
·
Integration von muslimischen Migrantinnen durch Sport
·
Gutachten zur gesundheitlichen Situation von Migrantinnen
·
Gesundheitliche Aspekte von Zwangsheirat
Weltgesundheitsorganisation – WHO Europe (Hg.)
(1995): In die Gesundheit der Frauen investieren: Mittel- und Osteuropa.
WHO Regional Publications, European Series, No. 55.
http://www.euro.who.int/InformationSources/Publications/Catalogue/20010918_9?language=German
> Das Buch ist eines der ersten
Arbeitsergebnisse der Initiative Investing in Women’s Health. Koordinatoren aus
11 Pilot-Ländern erfassten Daten für das erste "Land-Profil" in Bezug
auf Frauengesundheit und den Faktoren die sie beeinflussen. Es beschreibt nicht
nur Gesundheitszustand- und Gesundheitspflegedienstleistungen in
unterschiedlichen Herkunftsländern, sondern auch die Position der Frau in der
Gesellschaft und die Einflüssen des täglichen Lebens und des Klimas auf ihre
Gesundheit. Es werden auch Richtungen für zukünftige Tätigkeit anzeigt, u. a.
die Verbesserung der Qualität der Daten in Bezug auf Frauen.
Beschluss der 76. Gesundheitsministerkonferenz
der Länder
vom 3.7.2003, TOP 7.7
Integration der
Migrantinnen und Migranten im Bereich Gesundheit verstärken
http://www.gmkonline.de/?&nav=beschluesse_76&id=76_7.7
Positionspapier des bundesweiten Arbeitskreises
„Migration und öffentliche Gesundheit“
August 2005.
> Der bundesweite Arbeitskreis „Migration und
öffentliche Gesundheit“ leistet einen Beitrag dazu, die Situation und
Bedürfnisse der zugewanderten Bevölkerung in der Gesundheitsversorgung
angemessen zu berücksichtigen und gleichberechtigten Zugang zur
gesundheitlicher Vorsorge, Beratung und Versorgung zu schaffen. Koordiniert
wird der Arbeitskreis durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration und auch das Bundesgesundheitsministerium ist
beteiligt.
Das Positionspapier gibt den aktuellen Stand
der Diskussion wieder und spricht Handlungsempfehlungen für die
unterschiedlichen Felder gesundheitlicher Versorgung aus. Es findet sich in dem
Positionspapier auch ein Absatz zur Bedeutung von Gender.
Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und
Gesundheit des Landes NRW (Hrsg.) 2001: Soziale Lage und Gesundheit.
Entschließung der 10. Landesgesundheitskonferenz. Düsseldorf
http://www.mags.nrw.de/pdf/gesundheit/landesgesundheitskonferenz31.8.2001.pdf
> Die Entschließung der 10.
Landesgesundheitskonferenz widmet sich der sozial ungleichen Verteilung von
Gesundheitsrisiken und gesundheitsfördernden Ressourcen. Neben geschlechts- und
schichtspezifischen Ungleichheiten stellt die Gesundheit von Zuwanderern einen
Schwerpunkt dar. Auf S.26-30 werden Empfehlungen zur Gesundheit der Zuwanderern
vorgestellt: Gesundheitspolitische Diskussion, Weiterentwicklung bestehender Initiativen und
Maßnahmen, Kommunikative Kompetenzen, Kulturelle und religiöse Bedürfnisse,
Koordination und Moderation,
Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitsberichterstattung. Auf den S. 68-76 werden
Hintergrundinformationen in Bezug auf Gesundheit von Zuwanderern präsentiert : Ausgangssituation, Herausforderungen, Empfehlungen für weitere
notwendige Schritte.
Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen
(Hrsg.) (2000): Handbuch zum interkulturellen Arbeiten im Gesundheitsamt.
Berlin, Bonn.
http://www.integrationsbeauftragte.de/download/handbuch.pdf
David, Matthias, Borde, Theda & Kentenich,
Heribert (2001): Auch Migrantinnen sind erreichbar und gesprächsbereit.
Überwindbare Zugangsbarrieren bei Patientenbefragungen. In Walter Satzinger, Alf Trojan & Petra
Kellermann-Mühlhoff (Hrsg.), Patientenbefragungen in Krankenhäusern. Konzepte,
Methoden, Erfahrungen. Asgard-Verlag, Sankt Augustin, S. 229-242.
Gardemann, Joachim (2001): Migration und
Gesundheit – der öffentliche Gesundheitsdienst in der Koordination
gesundheitlicher Vielfalt. Gesundheitswesen, 63, 115-119.
Geiger, Ingrid (2000): Interkulturelle
Gesundheitsförderung: ein Leitfaden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zum
Aufbau des Handlungsfeldes Migration. Landesinstitut für den Öffentlichen
Gesundheitsdienst NRW (lögd), Bielefeld.
> Das Handlungsfeld Kommune sowie
Rahmenbedingungen und Rolle des öffentlichen Gesundheitsdienstes stehen im
Mittelpunkt diesem Leitfaden. Eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten sowie Literaturhinweise
runden den Band ab, der für 12,50 Euro zu bestellen ist beim: Landesinstitut
für den Öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (lögd), Westerfeldstraße 35-37,
33611 Bielefeld, Tel.: 0521/8007-0.
Habermann, Monika (2002): Interkulturelle Pflege
und Therapie: Qualitätssicherung auch für Migranten? Dr. med. Mabuse, 136, 22-26.
Hegemann, Thomas & Britta Lenk-Neumann, Britta
(Hrsg.) (2002): Interkulturelle Beratung - Grundlagen, Anwendungsbereiche
und Kontexte in der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung. VWB –
Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin.
> Das Buch wendet sich an alle Fachleute, die
im Umgang mit anderen Kulturen, nach Anregung und Hilfestellung suchen. Es
werden bewährte Praxismodelle und Konzepte vorgestellt und diskutiert.
Sabbioni,
Marzio & Enz Kuhn, Margot (2003): Die
migrationsspezifische Anamnese. PrimaryCare
4, Nr. 10.
http://www.primary-care.ch/pdf/2004/2004-10/2004-10-481.PDF
Moro, Marie Rose & Sturm, Gesine (2001): Frauen in der
Migration. Zur transkulturellen Psychiatrie mit Migrantinnen. In Thomas
Hegemann & Ramasan Salman, Transkulturelle Psychiatrie: Konzepte für die
Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen. Psychiatrie-Verlag, Bonn, S. 255-264.
Salis
Gross, Corina et al. (1997): Die Arzt-Patienten Interaktion aus der Sicht von
MigrantInnen: Vorschläge für die ärztliche Praxis. Schweizerische Rundschau
für Medizin (PRAXIS), 86, 887-894.
Arbeiterwohlfahrt - Bezirksverband
Ostwestfalen-Lippe e.V. (2002): Gesund bleiben: kultureigene und alternative
Behandlungsmethoden. Ein Wochenende für Migrantinnen mit Kinderbetreuung.
26. - 28. April 2002 in Blomberg. Dokumentation. AWO, Internationales
Beratungszentrum. Löhne.
Remberg, Annette (1999): Beratungsarbeit
mit jungen nicht deutschen Frauen und Migrantinnen in
Schwangerenberatungsstellen. In Interkulturell. BzgA FORUM 2, 3-6.
Reith, Christina (2004): Präventive Maßnahmen bei
schwangeren Migrantinnen. In S. Hinz, A. Keller & C. Reith: Migration
und Gesundheit. Prämierte Beiträge des BKK-Innovationspreises Gesundheit 2003.
Mabuse Verlag, Frankfurt am Main, S.13-46.
Donna Mobile
DONNA MOBILE ist in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig, mit dem Ziel die gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen und ihren Familien zu verbessern. Ziel ist, die gesundheitliche Versorgung stärker für die gesundheitlichen Belange der Migrantinnen zu öffnen. Dazu wird mittels Öffentlichkeitsarbeit über die gesundheitliche und soziale Situation von Migrantinnen und deren Familien informiert, Gesundheitsarbeit in Form von Gesundheitsberatungen und Veranstaltungen (Kurse, Seminare) mit dem Klientel sowie die Unterstützung und Begleitung von Selbsthilfegruppen angeboten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Fortbildungen für MultiplikatorInnen, um sie für die Arbeit mit MigrantInnen zu qualifizieren.
http://www.donnamobile.org/uns/uns.html
Dolmetschen im Krankenhaus
im Mittelpunkt des Teilprojekts K2 „Dolmetschen im
Krankenhaus“ - durchgeführt von der Universität Hamburg,
Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit - steht die Frage, welchen Einfluss
der Einsatz ungeschulter DolmetscherInnen
auf die Arzt/Ärztin-PatientInnen-Kommunikation im Krankenhaus hat.
http://www.rrz.uni-hamburg.de/SFB538/forschung/kommunikation/k2.html
Mit Migranten für Migranten (MiMi)
Das Projekt „Mit Migranten für Migranten
(MiMi)“wird vom Ethno-Medizinischen Zentrum e. V. Hannover im
Auftrag des BKK Bundesverbandes durchgeführt. Mit Migranten für Migranten ist
zugleich Motto und Konzept dieses Projektes zur interkulturellen Gesundheitsförderung und Prävention. MiMi möchte
engagierte MigrantInnen als interkulturelle GesundheitsmediatorInnengewinnen. Gemeinsam mit Akteuren des Gesundheitswesen sollen
diese ihre eigenen Landsleute mehrsprachig und kultursensibel über
Gesundheitsmöglichkeiten informieren. Die interkulturellen MediatorInnen werden
zu wichtigen Themen der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Im
Anschluss an die Schulung sollen sie selbstständig Informationsveranstaltungen
durchführen.
SPuK – Sprache und Kultur:
Grundlagen für eine effektive Gesundheitsversorgung.
Ein Projekt für Strukturveränderungen in der
Gesundheitsversorgung und zur Qualifizierung von Flüchtlingen und
AsylbewerberInnen zu Sprach- und KulturmittlerInnen. Das Projekt SPUK war eine
sektorale Entwicklungspartnerschaft (EP) im Themenbereich AsylbewerberInnen zum
Thema Gesundheit und wurde im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL von
Juli 2002 bis Juni 2006 durchgeführt. Ziel war es, über die Entwicklung und den
Einsatz neuer Konzepte in der Gesundheitsversorgung von AsylbewerberInnen, eine
Stabilisierung der gesundheitlichen Situation zu erreichen und damit
gleichzeitig die Beschäftigungsfähigkeit zu fördern.
TAK – Türkisch am Krankenbett
Die Universität Duisburg-Essen bietet ab Herbst 2003
im Rahmen ihres Programms „Türkisch am Krankenbett“ (TAK) kostenlos neue
Sprachkurse für Beschäftigte im Gesundheitswesen an. ÄrztInnen und
Pflegepersonal sollen sich auch dann verständlich machen können, wenn kein/e
DolmetscherIn zur Verfügung steht. Das Angebot besteht aus einwöchigen
Intensivkursen und Wochenendkursen für Anfänger und Fortgeschrittene. Die
Kursinhalte sind auf das Gesundheitswesen abgestimmt. Neben dem
Sprachunterricht werden auch Kenntnisse zum soziokulturellen Hintergrund
türkischer PatientInnen vermittelt. Das Projekt ist von Gesundheitsministerium
Nordrhein-Westfalen finanziert.
www.tak.uni-essen.de
Datenbank Gesundheitsprojekte
Einen
Überblick über Projekte zur Verbesserung der Gesundheitsförderung und
–versorgung insbesondere auch von soziale benachteiligten Personengruppen
finden Sie in der Datenbank Gesundheitsprojekte der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung und Gesundheit Berlin e. V. Über die Stichwortsuche
„Migrantinnen“ gelangen sie zu einer Vielzahl von Praxisbeispielen.
www.gesundheitliche-Chancengleichheit.de
Bundesweit haben einige
Kreise/Kommune Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen erstellt.
Es folgen ein paar Beispiele aus NRW. Die
Wegweiser beinhalten üblicherweise eine Aufstellung von niedergelassenen
Ärztinnen und Ärzten verschiedener Nationalität mit entsprechenden
Sprachkenntnissen sowie Beratungs- und Therapieangebote.
BKK Bundesverband (Hrsg.) (2005): Das deutsche Gesundheitssystem: Ein Wegweiser für Migrantinnen und
Migranten. Gesundheit Hand in Hand. Hannover.
http://www.bkk-promig.de/download-BKKwegweiser.php
> Der Gesundheitswegweiser wurde konzipiert und erstellt vom
Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Hannover im Auftrag des BKK Bundesverbandes, im Rahmen des Gesundheitsprojektes
„Mit Migranten für Migranten (MiMi)“. Der mehrsprachige Wegweiser für
MigrantInnen enthält Informationen zum Aufbau und zu Angeboten des
Gesundheitswesens, zu gesunden Lebensweisen und zu ausgewählten Themen von
Gesundheit und Krankheit. Der Wegweiser soll die wichtigsten Angebote des
Gesundheitswesens, der Gesundheitsförderung und Prävention sowie Ratschläge für
ein gesundes Leben enthalten. Er steht in neun Sprachen zur Verfügung.
Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit für die Stadt
Köln und Gesundheitszentrum für MigrantInnen (Hrsg.) (2003): Kölner
Gesundheitswegweiser für Migranten und Migrantinnen.
http://www.stadt-koeln.de/imperia/md/content/pdfdateien/pdf532/geunsdheitundmigration/1.pdf
> Die Kölner „Arbeitsgruppe Migration und
Gesundheit“ gibt seit 1995 einen Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und
Migranten heraus. Die vorliegende aktualisierte Fassung ist die fünfte Auflage.
Gesundheitsamt Bremen (Hrsg.) (2002/2003): Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten
in Bremen und Bremerhaven.
http://www.gesundheitsamt-bremen.de/abt2/migration/wegweiser/main.htm
Gesundheitsamt der Stadt Mühlheim an der Ruhr (in
Kooperation mit dem Ausländerbeirat und der RAA) (Hrsg.) (2003): Gesundheitswegweiser
für Migrantinnen und Migranten in Mühlheim an der Ruhr.
http://www.muelheim-ruhr.de/gesundheitswegweiser_fuer_migrantinnen_und_migranten1.html
Gesundheitsamt des Kreises Düren & Diakonisches
Werk des Kirchenkreises Jülich (Hrsg.) (2004):
Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten im Kreis Düren.
http://www.kreis-dueren.de/cms/publikationen/pdf/Gesundheits-Wegweiser.pdf
Landeshauptstadt München – Referat für Gesundheit
und Umwelt (2005): Gesundheit von Migrantinnen und Migranten in München. München
Psychologische Frauenberatung e. V. (Hrsg.) (2004): Wegweiser für Migrantinnen
und Migranten. Eine Übersicht verschiedensprachiger Angebote in Bielefeld und
Umgebung.
http://www.frauenberatung-bi.de/pdf/wegweiser.pdf
> Den Wegweiser kann kostenlos auch in gedruckte
Form erhalten werden, wenn ein mit 1,44 Euro frankierter Rückumschlag mit der
Anschrift an Psychologische Frauenberatung e. V. gesendet wird.
BzgA: Datenbank Frauengesundheit: Migration.
http://artemis.bzga.de/frauen/?uid=906d73d02f4800c0c4b54587ec38327f&id=thema16
> Die Datenbank der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein Wegweiser zu Informationsquellen im
Bereich Frauengesundheit. Unter dem Thema Soziale Bedingungen befindet sich
auch der Bereich Migration. In diesem Bereich sind die Informationsquellen
untergliedert in: Lebenssituation von Migrantinnen, Gesundheit und
Versorgung, Gewalt und sexuelle Ausbeutung, Asyl und Aufenthaltsstatus.
InfoDienst: Migration und öffentliche
Gesundheit
>
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt diesen
Informationsdienst heraus, der kostenlos abonniert werden kann und vier Mal jährlich in gedruckter Form erscheint. Im
Internet
ist er ständig aktualisiert. Themen des Infodienstes sind Veröffentlichungen, Projekte
und Ideen, Tagungen und Fortbildungsmöglichkeiten.
Migration und Gesundheit: Migranten und
Medizin
http://www.medknowledge.de/migration/migration.htm
> Medknowledge ist ein Suchkatalog für
Medizin, der die kategorienorientierte Suche nach medizinischen Internetseiten
anbietet.
Über die Site finden ÄrztInnen und PatientInnen Links zu Fachseiten und
aktuellen Presseinformationen. Unter dem Thema Migration, Migranten und
Gesundheit befinden sich folgenden Bereiche:
·
Adressen Migration, Migranten und Gesundheit
·
Gesundheit und Migranten aus der Türkei
·
Zweisprachigkeit bei Kindern
·
Entwicklungshilfe und Medizin
·
Webdolmetscher - Übersetzen - Translator
Gesundheit Berlin e.V.
http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=themen
> Das Portal von Gesundheit Berlin stellt
grundlegende und aktuelle Informationen zur Gesundheitsförderung zur Verfügung.
Unter dem Thema Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung befinden sich auch
der Bereich Migration, Integration und Gesundheit mit vielen Informationen und
Beiträge.
Ein Schwerpunkt dieses Portals ist der Kongress
„Armut und Gesundheit“, der seit 1995 jedes Jahr in Berlin stattfindet und unter
wechselnden Themenschwerpunkten ExpertInnen aus der Wissenschaft und Praxis
zusammen führt. Gesundheitsförderung und die Verringerung der ungleichen
Gesundheitschancen sozial Benachteiligter stehen dabei im Mittelpunkt.
Oft ist die Kongresszusammenfassung als Buch
beim Verlag b_books erschienen und gehört in die Reihe der „Materialien zur
Gesundheitsförderung“ von Gesundheit Berlin e.V.:
·
Franke, Martin, Geene, Reimund & Luber, Eva (Hrsg.) (1999): Armut
und Gesundheit. b_books, Berlin.
> Diese Zusammenstellung
basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 4. Kongresses „Armut und
Gesundheit“; Kapitel 2: Armut und Migration (S. 45-76).
·
Geene, Reimund & Gold, Carola (Hrsg.) (2000): Gesundheit für
alle! Wie können arme Menschen von kurativen und präventiver
Gesundheitsversorgung erreicht werden? b_books, Berlin.
> Diese Zusammenstellung
basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 5. Kongresses; Kapitel 6: Migration
und Gesundheit (S.205-256), Schwerpunkt: Dolmetscherdienste
·
Geene, Reimund, Gold, Carola
& Hans, Christian (Hrsg.) (2001): Armut macht krank. b_books, Berlin.
> Diese Zusammenstellung
basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 6. Kongresses; Kapitel 2: Migration
(S. 62-105), Schwerpunkt: Dolmetscherdienste
http://www.gesundheitberlin.de/index.php4?request=search&topic_id=356
·
Geene, Reimund & Halkow, Anja (Hrsg.) (2004): Armut und
Gesundheit: Strategien der Gesundheitsförderung. Mabuse Verlag, Frankfurt
am Main.
Diese Zusammenstellung
basiert wesentlich auf den Ergebnissen des 9. Kongresses; S. 167- 209:
Migration und Gesundheit.
Gesundheit NRW
„Gesundheit NRW“ ist ein das zentrale Gesundheitsportal
des Landes NRW. Das Portal präsentiert aktuelle und qualitätsgesicherte Daten
für die Suche nach geeigneten Behandlungs-Möglichkeiten und
AnsprechpartnerInnen im Gesundheitswesen mit insgesamt mehr als 100.000
Adressen. Zudem sind dort Informationen zu ausgewählten Krankheits-Bildern
zusammen gestellt.
Interessant in Bezug auf Migration sind hier zwei
weitere Seiten die bei der Suche nach Ärztinnen und Ärzten verschiedener
Nationalität mit entsprechenden Fremdsprachkenntnissen behilflich sein können:
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Suche nach Ärzten und Psychotherapeuten in Nordrhein (eine
Auswahl von 40 Sprachen):
http://www.kvno.de/buerger/arztsuche/index.html
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Arztsuche Westfalen-Lippe (eine Auswahl von 95 Sprachen): http://www.kvwl.de/earzt/