Nach Abbruch der WHI-Studie sind Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden verunsichert, wie sie Linderung finden können. Ärztinnen und Ärzte, Beraterinnen und Berater stehen vor der Frage, was sie betroffenen Frauen heute raten können. Um diesen Fragen nachzugehen, hatten die Koordinationsstelle und das Netzwerk Frauen und Gesundheit NRW zur Fachtagung "Den Wechsel gestalten - Neuorientierungen im Umgang mit der Hormontherapie in den Wechseljahren" am Freitag, 22.04.05 nach Düsseldorf ins Haus der Ärzteschaft eingeladen. Die Sichtweisen und Lebensumstände von Frauen im mittleren Lebensalter kamen ebenso zu Wort wie Fragen und Problemstellungen aus ärztlicher Sicht.
Den Wechsel gestalten - Neuorientierungen im Umgang mit der Hormontherapie in den Wechseljahren
Fachtagung am Freitag, 22. April 2005 im Haus der Ärzteschaft Düsseldorf
Begrüßung durch Herrn Dr. Leonhard Hansen, Präsident der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und Vorstandsmitglied der Ärztekammer Nordrhein (dazu: Folie zur Entwicklung der Verordnungen von Sexualhormonen in NRW 200-2004)
Begrüßung durch Frau Dr. Monika Weber, Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW
Einführung durch Frau Cornelia Prüfer-Storcks, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheits, Soziales, Frauen und Familie NRW
Vortrag
- Prof. Dr. Martina Dören, Charité Berlin:
Die Nutzen-Risiko-Relation der Hormontherapie in den Wechseljahren -
Internationale Forschungsergebnisse
Positionen der Fachgesellschaften und Berufsverbände
Prof. Dr. H.-G. Bender, Niederrheinisch-Westfälische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. Ute Krahé, Berufsverband der Frauenärzte e. V.
Vortrag
Prof. Dr. Petra Kolip,
Universität Bremen:
WHI und was danach geschah -
Veränderungen und Handlungsbedarf aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht
FOREN
Inputs:
Prof. Dr. Martina Dören, Charité Berlin
Dr. Ute Krahé, Berufsverband der Frauenärzte e. V.
(Präsentationen s. o.)
Inputs:
Dr. Daniel Rein, Niederrheinisch-Westfälische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (Präsentation s. Stellungnahme Prof. Dr. Bender)
Dr. Barbara Ehret-Wagener, Internationales Zentrum für FrauenGesundheit gGmbH, Bad Salzuflen:
Paradigmenwechsel - ein schwieriges Thema in der Gynäkologie
Inputs:
Elisabeth Thesing-Bleck, Apothekerkammer Nordrhein:
Gibt es wirksame Alternativen zur Hormonersatztherapie?Christina Sachse, Feministisches FrauenGesundheitsZentrum Berlin:
Was bewirken Ernährung, Bewegung und eine gesunde Lebensweise?
Inputs:
Dr. Monika Weber, Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW:
Informationsbroschüren zur Hormontherapie - ein ÜberblickAndreas Manthey, Deutsche BKK:
Hormontherapie in und nach den Wechseljahren: Informationen der Deutschen BKK
Inputs:
Dr. Maria Beckermann, Köln (Präsentation s. o.)
Regina Stolzenberg, Medizinsoziologin, TU Berlin, Autorin einer Expertise zum Thema "Wechseljahre und Hormone" für die Enquetekommission "Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW":
Handeln statt behandeln - Schlussfolgerungen aus einer Expertise
ReferentInnen und Mitwirkende: Kontaktadressen
Pressemitteilung I (kurz)
Pressemitteilung II (Tagungsbericht)