Die Koordinationsstelle musste ihre Arbeit zum 31. März 2006 beenden, da die Landesregierung ihre Förderung gestrichen hat. Siehe AKTUELLES
Netzwerk “Frauen und Gesundheit NRW”
In diesem Netzwerk sind Landesverbände und Organisationen mit landesweiter Bedeutung engagiert, um die Belange von Mädchen und Frauen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken, themenbezogene Kooperationen und den Transfer von Know-how zu fördern.
Gemeinsames Anliegen und Ziel ist, die Gesundheit von Mädchen und Frauen landesweit, regional und kommunal stärker zu verankern und konkretes Handeln auszulösen. Die Beteiligten wollen ihre Ansätze, Kompetenzen und Erfahrungen in das Netzwerk einbringen, Formen der Zusammenarbeit entwickeln und Kooperationen aufbauen.
Das Netzwerk begreift sich als "lernender" Verbund und ist ein Forum, das auf Entwicklung und Wachstum angelegt ist.Die Koordinationsstelle hat die Geschäftsführung für das Netzwerk Frauen und Gesundheit NRW inne. Ansprechpartnerin ist Gabriele Klärs in Köln, Fon 02 21-801 77 78, Fax 02 21-240 36 53, koordinationFFGZ@frauengesundheit-nrw.de
Historie
Bereits 1999 gab es von verschiedenen Seiten Interesse, ein Netzwerk zum Thema Frauen und Gesundheit' für NRW zu gründen. Die Idee wurde von einer Arbeitsgruppe bestehend aus dem Frauengesundheitszentrum Köln, der LAG Frauen und AIDS und dem Paritätischen aufgegriffen und weiterentwickelt. Aus dieser Arbeitsgruppe stammt ein Großteil der Vorüberlegungen zu Profil und Inhalten des Netzwerkes (1. Tagungsbericht).
An diese Vorarbeit konnte die im April 2000 eingerichtete Koordinationsstelle anknüpfen und den Aufbau des Netzwerkes weiterführen. Heute nimmt die Koordinationsstelle geschäftsführende Funktionen für das Netzwerk wahr und gestaltet gemeinsam mit dem Arbeitsausschuß die Arbeit des Netzwerkes.
Wie in NRW gibt es auch in anderen Bundesländern in den letzten Jahren vielfache Aktivitäten zu Frauen und Gesundheit' und zum Aufbau von Netzwerken. Neben den schon länger arbeitenden Netzwerken in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen haben sich auch in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen Netzwerke oder Initiativgruppen zu ihrem Aufbau gegründet. Die Erfahrung zeigt, daß jedes Bundesland seinen eigenen an den jeweiligen Strukturen und Gegebenheiten orientierten Weg finden muß. Für NRW sind diese Besonderheiten eine reiche Infrastruktur in den verschiedenen Sektoren, die es in das Netzwerk einzubinden gilt, die Neuordnung des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) und die Etablierung der Kommunalen Gesundheitskonferenzen (KGK). Insgesamt erfährt das Thema Frauen und Gesundheit' starke Beachtung und wird maßgeblich durch die Landesregierung und das MFJFG unterstützt.
Beteiligte
Vertreterinnen und Vertreter aus über 65 v.a. landesweit tätigen Organisationen bilden derzeit das Netzwerk.
Im einzelnen sind dies:
Vertreterinnen und Vertreter aus Landesorganisationen der Wohlfahrtsverbände,
der freien Wohlfahrtspflege,
der Kostenträger im Gesundheitswesen,
der Frauenorganisationen mit dem Teilschwerpunkt Gesundheit,
der gesundheitlichen Selbsthilfe,
der Beschäftigten im Gesundheitswesen,
Vertreterinnen des Landes und der Kommunen und
Frauen aus der Gesundheits- und Frauenforschung.
Die Vielfalt der beteiligten Gruppen, Institutionen, Akteurinnen und Akteure entspricht der Vielschichtigkeit des Themas und der notwendigen Präsenz in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Das Netzwerk ist ein offener Verbund.
Aufbau
Geschäftsführung:
Die Koordinationsstelle Frauen und Gesundheit NRW hat die geschäftsführenden Aufgaben für das Netzwerk übernommen und gestaltet die Arbeit des Netzwerkes gemeinsam mit dem Arbeitsausschuss. Der Arbeitsausschuß wird auf der Netzwerktagung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.Arbeitsausschuss:
Mitglied im Arbeitsausschuss sind: Wiltrud Evers (Dacherband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW), Ute Fischer (Paritätischer Landesverband), Anita Jakubowski (KOSKON NRW), Dr. Vera John-Mikolajewski (Ärztekammer Westfalen-Lippe), Mechthild Kessler (Diakonisches Werk), Ute Steinhoff (Landschaftsverband Rheinland).Sprecherin:
Bärbel Brünger (VdAK/AEV Westfalen-Lippe), wurde im Februar zur Sprecherin des Netzwerkes Frauen und Gesundheit' NRW gewählt und übernimmt damit gemeinsam mit der Koordinationsstelle die Außendarstellung für das Netzwerk.